Landarzt Dr. Klein

 

Jana, kannst du meine Patienten mit übernehmen?

Ich will noch in den Angelladen um einige Besorgungen für morgen zu erledigen.

Aber ja doch Vater, sagte Jana.

Sie wusste, dass um diese Zeit kaum noch jemand kam.

Denn die Praxis ihres Vaters, ging nicht gerade gut, sei dem es noch zwei Ärzte in der Straße gaben.

Ihr Vater hatte sein Auskommen, aber für zwei Ärzte warf die Praxis einfach nicht genügend ab.

Jana saß an ihren Schreibtisch, und las in der Ärztezeitschrift.

Auf dem Lande, ja da wurden jede Menge Ärzte gesucht, aber wer will schon auf das Land, von den jungen Ärzten!

Aber anderen seits war es eine gute Möglichkeit, sein Geld redlich zu verdienen.

Wie hier in Hohen Tann, sucht ein alt eingesessener Arzte, einen Nachfolger.

Hohen Tann, wo liegt das Eigentlich?

Jana holte eine Landkarte aus dem Bücherschrank,

Und sah nach.

Hohen Tann, das liegt ja mitten in Thüringen.

Es ist aber immerhin eine Kleinstadt, mit fünf tausend

 

 

 

1.

Einwohnern.

Patienten, währen da ja genug.

Und wie hier steht, würde ich nach einer Einarbeitungszeit, auch den gesamten Patientenstamm, mit übernehmen.

Da bewerbe ich mich auf alle Fälle, und sehe mir den Ort einmal an.

Jana setzte sofort ein Schreiben an den Kollegen Dr. Schmidt in Hohen Tann auf, und schickte ihn ihre Bewerbung. Ihr gefiel es zwar hier in Köln, aber Thüringen, hatte bestimmt auch seinen Reiz.

 

 

Eilig durchsuchte Jana den Bücherschrank ihres Vaters,

Und suchte alles heraus, was mit Thüringen zu tun hat.

Sie war sehr neugierig geworden, und wollte so viel wie nur möglich über Thüringen wissen.

2.

Doch da war kaum etwas in dem Bücherschrank.

Jana schaute auf die Uhr, zehn Minuten noch, dann würde die Praxis sowieso schließen.

Sie machte sich an die Arbeit, und räumte den Schreibtisch und das Büro auf.

Als der alte Regulator, sechzehn Uhr schlug, rannte Jana los an den Zeitungskiosk, doch da wurde sie auch nicht fündig. Misst, sagte sie.

Doch nun viel ihr ein, das die Familie Ritter, die in der Glockengasse wohnte, aus Thüringen stammte.

Sie waren nach der Wende, nach Köln gezogen.

Die werde ich fragen, die haben bestimmt noch irgendetwas über Thüringen.

Und schon kurz danach, stand Jana in der Glockengasse und schellte bei den Ritters.

Frau Ritter öffnete die Tür, und erkannte sofort ihre behantelnde Ärztin, und bad sie herein.

Frau Ritter ich habe da ein Anliegen, sagte Jana und erzählte der Frau, was sie wissen wollte.

Bernd Ritter, der Mann kam dazu und sagte.

Da haben wir jede Menge Material, ich habe halb Thüringen in Bildern festgehalten, denn ich bin schon seit Jahren Hobbyfotograf. Er holte seine schönsten Foto CD’s aus einen Regal,Und legte die erste in den CD Spieler ein.Jana war begeistert, die schönen Landschaftsbilder waren sogar mit einer harmonischen Musik untermahlt.

Neugierig sah sich Jana die Bilder an.Suhl, Oberhof, Dambach, Tabarz und Friedrichroda.

Jana kam ins schwärmen, so schön hätte sie sich Thüringen nicht vorgestellt.Es war nur schade, dass die Ritters keine Bilder von

 

3.

Hohen Tann hatten.

Am kommenden Wochenende, werde ich einfach hinfahren, und mir den Ort ansehen, dachte Jana.

Sie verabschiedete sich, und fuhr wieder nach Hause,wo ihr Vater im Garten saß, und seine Angelausrüstung

für das Wochenende vorbereitete.

Jana holte die Fachzeitschrift aus der Praxis, und zeigte

 

 

Sie ihren Vater, und sagte.Vati, ich habe mich hier beworben, was hältst du davon?

Der Vater nahm die Zeitung und studierte die Annonce aufmerksam und sagte, da tust du recht damit.Einen besseren Start kann mann kaum haben, aber da wird es sicherlich auch viele Bewerber geben.Stimmt, sagte Jana.

 

4.

Ich möchte am Wochenende nach Thüringen fahren und mir Hohen Tann einmal ansehen, was hältst du davon, fragte Jana ihren Vater, der in aller Ruhe seine Angelschnur aufwickelte.

Das ist eine gute Idee, sagte er.

Mein Mädchen, wenn ich dir einen Tipp geben darf, Dann stell dich beim Dr. Schmidt vor, da weist du woran du bist, und er weis wen er kriegt.

Lächelnd ging Jana in das Haus um ihr Sachen zu packen.Obwohl es erst Donnerstag war, konnte sie die Zeit nicht mehr abwarten.

Sie überprüfte ihren Koffer noch einmahl und setzte sich seufzend in den alten Ohrensessel ihres Vaters, der vor dem Kamin stand.

Gabi, das muss ich alles Gabi erzählen, sagte sie vor sich hin, und stand wieder auf.

Gabi, eine Junge Frau aus der Nachbarschaft,

War Janas beste Freundin, und sie erzählten sich immer alles. Gabi war gelernte Krankenschwester und hatte sich gerade von ihren Freund getrennt.

Sie saßen beim Kaffee auf dem Balkon,

Und besprachen die Sache.

Gabi war auch der Meinung, dass es zu viele Bewerber geben könnten, die ihr den Platz wegschnappen würden. Doch Jana ließ sich nicht beirren, und fuhr nach Thüringen. Sie fand den Ort, der von drei Seiten von Wald umgeben war, und ein Fluss an ihn vorbei floss. Die Esche, ein nicht all so großer Fluss, aber immerhin konnte mann hier baden,Boot fahren oder angeln.

Jana stellte ihr Auto, vor dem Rathausplatz ab, und

 

 

5.

Beschloss die Stadt zu Fuß, zu erkunden. Unweit vom Rathausplatz, lag die Praxis von Dr. Schmidt.

Jana ging vorbei und schaute sie sich von außen an, als sie im Garten,

neben der Praxis einen alten Mann entdeckte, der da gerade seine Rosen beschnitt.

Guten Tag,

sagte Jana, und fragte neugierig, sind sie Herr Dr. Schmidt.

 

Ja junges Fräulein, womit kann ich ihnen dienen.

Jana stellte sich vor, und Dr. Schmidt bad sie herein in den Garten.

Sie setzten sich auf die Terrasse der Sommerlaube, und der Dr. öffnete eine Flasche Wein, mit der Bemerkung, den habe ich vom Rhein mitgebracht.

Sie tranken in aller Ruhe den Wein, und

 

 

6.

Jana stellte sich vor.

Begeister und völlig aus den Häuschen, wollte er wissen, wann sie anfangen könne.Er habe sogar schon eine Wohnetage in dem Haus Renovieren und Möblieren lassen.Jana erfuhr bei der Gelegenheit, dass sie die Einzige Bewerberin sei, und sich an sonnsten keiner für das Land interessieren würde.Da kam ein junger Mann in den Garten, und sagte guten Tag, du hast Besuch?

Das ist meine Nachfolgerin, darf ich bekannt machen.Das ist Jana Klein, eine Ärztin aus dem schönen Köln.Jana, das sind Hansi, unser Bürgermeister, und mein Angelpartner.

Wir fahren schon seit vielen Jahren zusammen los,Zu zweit ist es nicht so langweilig, und es ist jemand in der Nähe, wenn jemanden etwas passieren tut.Jana gab Hansi die Hand, und schaute ihm mit einen freundlichen Lächeln tief in die Augen.Sie waren stahlblau und strahlten viel wärme aus. Mein Vater angelt auch, sagte Jana, und erzählte davon, dass sie schon viel von ihnen mitgezottelt wurde, Und jetzt auch einiges vom angeln verstehen würde. Jana fragte wo im Ort ein geeignetes Hotel sei, Da sie noch keine Unterkunft habe.Kommt doch gar nicht in Frage, sagte Dr. Schmidt.

Hier bekommst du eine ganze Etage.

Hansi bitte hol mit Jana ihr Sachen, sagte der Dr. mit Nachtruck! Sie gingen zum Rathausplatz, und Hansi musste Jana immer wieder ansehen,

Was Jana nicht verborgen blieb.

Sie stiegen in Janas Auto, und fuhren die paar Meter,

 

7,

bis zur Praxis, wo sie den Wagen in eine Garage stellen konnte. Hansi brachte ihre Sachen auf die Etage,Und der Dr. zeigte ihr alles.

Da kann ich mich, ja bald zur ruhe setzen, sagte er.Sie denken schon an das aufhören, fragte Jana erstaunt.Das habe ich mir mit meinen achtundsechzig Jahren doch auch redlich verdient, sagte er.Oh Entschuldigung,

wie achtundsechzig, sehen sie wirklich nicht aus, ich dachte ehr sie sind Anfang sechzig.

 

 

Das währe schön, sagte der Dr. Sie besichtigten das gesamte Haus und auch die Praxis.

Sie sind aber modern eingerichtet,

sagte Jana.

Ja, sagte der Dr. ich habe alles neu angeschafft, denn bei meinen alten und abgearbeiteten Instrumenten, wäre

 

 

8.

Ein jeder junger Arzt davongelaufen.

Der Dr. hatte die gesamte Praxis neu Renvieren lassen und selbst im Wartezimmer, das Mobiliar war neu.

Besser hätte es Jana nicht treffen können.

Hansi kam der Treppe herunter, und fragte,

Na wie ist es, darf ich euch zum essen in den

Ochsen einladen.

Geht ihr zwei mahl, sagte der Dr., ich habe etwas Besseres vor, sagte er.Denn er hatte gesehen, wie Hansi Jana angesehen hatte, und da sagte ihn sein Taktgefühl, das mann die beiden lieber allein lassen sollte.Immerhin, wollte er, dass sich Jana wohl fühlen sollte, damit sie bleibt und seine Praxis übernehmen wird. Beim Essen, wurde Jana von der Kellnerin, Nancy gemustert, denn auch sie hatte schon seit langen ein Auge auf Hansi geworfen, und war bis jetzt leider immer nur abgeblitzt. Sie tranken nach dem Essen noch einen Espresso, Und Hansi sagte, komm ich zeige dir die Stadt, Damit du dir ein besseres Bild von hier machen kannst.Sie gingen am Fluss endlang und durchstreiften die Straßen mit ihren schönen Fachwerkhäusern, und landeten zum Schluss an einen wunderschönen Badesee. Am Waldrand, gab es eine schöne Grillhütte,

Von wo man eine wunderbare Aussicht über den gesamten Ort hatte, der in einen Tal lag.

Im nu war der Tag vergangen, Und Jana hatte viel gesehen.Hansi gab sich die größte Mühe ihr die schönsten Stellen in seiner Stadt zu zeigen.

Obwohl sie noch nicht ja gesagt hatte, stellte er sie über

 

9.

All als Nachfolgerin von Dr. Schmidt von, so das sie gar nicht mehr nein sagen konnte,

Selbst wenn sie gewollt hätte.

Die Zeit verging im Flug.

In einer Seitenstraße, gab es eine kleinen Fleischerei.

Hier stand ein Holzkohlegrill vor der Tür, wo ein Angestellter, Original Thüringer Bratwurst verkaufte.

Hier führte Hansi, Jana hin, und sagte.

Die musst du unbedingt probieren.

 

 

Zwei mal bitte, sagte Hansi zu der Verkäuferin, und sagte zu Jana, probier sie einmal ohne Senf.

Da die Wurst noch sehr heiß war, mussten sie noch etwas warten, wobei ihnen der Duft in die Nase stieg.Lecker sagte Jana und genoss die Wurst mit kleinen Bissen. Die ist so gut, da esse ich noch eine, und lass

 

10.

Dafür mein Abendessen weg, sagte Jana,

während sie die Wurst as.

Neben dem Rathaus, gab es eine Apotheke.

Die gehört meiner Schwester, sagte Hansi,

Und sie gingen hinein.

Hallo Eva! Darf ich dir unsere neue Ärztin, Frau Dr. Klein vorstellen, sagte er voller Stolz.

Hallo, sein sie mir gegrüßt, erwiderte Eva.

Ich lasse Euch mal für einen Moment allein, aber ich komme gleich wieder.

Hansi verschwand, und die zwei Frauen waren allein und machten sich bekannt.

Es hatte den Anschein, als würden sie sich sofort gut verstehen, und schon nach ein paar Worten, hatten sie das Gefühl, das sie sich schon lange gut kennen würden. Sie sprachen über die Stadt und ihre Einwohner. Und ganz ohne Aufforderung erzählte Eva über ihren Bruder Hansi, und davon das er bis jetzt nur seine Karriere im Sinn hatte, und dadurch ganz die Mädchen übersehen hatte.

Die Tür öffnete sich wieder,

und die Ladenglocke unterbrach das Gespräch der zwei Frauen.

Hansi stand mit einem großen Strauß roter Rosen in der Tür und überreichte ihn an Jana.

Als kleines Willkommensgeschenk, von der Stadt Hohen Tann, sagte er.

Und seine Schwester Eva, wiederholte mit einen lächeln im Gesicht, die Stadt hohen Tann, und drehte sich grinsend um. Sie sah durch das Apothekenfenster die Rathausuhr und sagte,

Feierabend für heute, und verschloss den Laden.

 

 

11.

Hansi verabschiedete sich mit Jana, und sie gingen wieder zu Dr. Schmidt.

Wir wollen heute Abend zum See gehen, möchtest du mit?

Fragte Hansi. Nein, ich bin müde.

Ich werde heute Abend noch einen Stadtbummel unternehmen, und früh zu Bett gehen.

Immerhin hatte ich ja auch einen anstrengenden Tag.

 

 

Sie saßen noch eine Weile im Garten, bis Hansi nach Hause ging, um seine Angelausrüstung zu holen.

Na, Hunger sagte Dr. Schmidt und deckte den Abendbrottisch auf der Terrasse.

Jana hatte wirklich wieder Hunger, ob das an der fischen Luft lag?

 

 

 

12.

Sie aß mit dem Dr. zu Abend, und half ihn dabei, den Tisch wieder abzuräumen, und erledigte den Abwasch.Pünktlich wie abgesprochen, erschien Hansi mit seinen Geländewagen, und die zwei fuhren zum Angeln.Jana, die jetzt allein im Haus war, sah sich noch einmal Genau um, und bemerkte, das es nur Bilder von dem Dr. und seiner Angelei an den Wänden gab. Sie nahm ein Buch aus dem großen gut gefüllten regal und setzte sich damit in den Garten. Guten Abend, hörte sie eine Stimme sagen und sah auf.Am Zaun des Nachbargrundstückes, stand eine ältere Frau. Jana grüßte sie höflich zurück,und sie kamen in das Gespräch.Die Frau erzählte, das der Dr. seine gesamte Familie im Krieg verloren hatte, und sei dem allein hier lebte.Sie fand es sehr traurig, dass ein so alter netter Mann, keinerlei Angehörige mehr hat, Die nach ihm sehen würden.

Sie hatten sich schnell verplaudert, und die Nacht hild ihren Einzug. Oh schon spät geworden, sagte die alte Frau, und verabschiedete sich.

Jana die nicht zum lesen gekommen war, hatte jetzt auch keine Lust mehr auf den geplante Stadtbummel, und ging zu Bett.

Sie lag in dem schönen großen Ehebett, was der Dr. erst neu gekauft hatte, und schlief sofort ein.

Jana schlief tief und fest, bis in die Morgenstunden.Der Dr. der zwar schon bei Zeiten nach Hause gekommen war, hatte sie schlafen lassen.Als Jana von dem Zehn Uhr Glockenläuten der Kirche aufwachte, war sie verwundert.Schon seit Jahren. Hatte sie nicht mehr so lange und

 

13.

Fest geschlafen.

Sie stand auf und ging in das Bad, um sich fertig zu machen. Der Dr. saß mit seinen Freund Hansi in der Küche, sie hatten Brötchen aufgebacken und den Frühstückstisch schön hergerichtet.

Jetzt wo sie gehört hatten, das Jana aufgestanden war, und sich im Badezimmer fertig machte, stellten sie die Kaffeemaschine an, legten ihr die Bild am Sonntag hin, und begrüßten sie, mit den Worten, guten Morgen.

 

 

Haben sie gut geschlafen, fragte der Dr.?

Ja sagte Jana, das macht die himmlische Ruhe hier, und die frische klare Waldluft.

So fest, habe ich schob seit langen nicht mehr geschlafen. Sie frühstückten zusammen, und Jana sagte,

 

 

 

14.

Das sie gegen Mittag wieder fahren müsse.

Denn sie währe noch fünf Stunden mit dem Auto unterwegs. Da sie am kommenden Tag, arbeiten müsse, könne sie nicht später fahren.

Gegen halb zwölf, hatten sie das Frühstück beendet.Hansi trug das Gepäck wieder zum Auto in die Garage, und verstaute alles im Kofferraum.

Der Dr. bekleidete Jana noch bis vor die Haustür, wo Hansi den Wagen bereits vorgefahren hatte,

Und verabschiedete sich von ihr mit den Worten, überlegen sie es sich noch einmal gut, Und gab ihr eine Mappe in die Hand.Jana verabschiedete sich von den beiden, und fuhr los.Erst als sie auf der Autobahn an einer Raststätte getankt hatte, sah sie wieder die Mappe auf dem Rücksitz liegen. Sie stellte sich noch auf den Parkplatz, um sich etwas zu erholen, von der langen fahrt, und schaute in die Mappe hinein. Eis war ein Vertrag!

Sie hatte die Stelle, wenn sie unterschreiben würde.Erleichtert und Glücklich, schaute Jana auf, und dachte zurück an Hohen Tann.

Nach einer Weile der Besinnung, setzte sie ihre Fahrt fort, und fuhr durch bis sie zu Hause angekommen war.Ihr Vater war vom Fischen noch nicht wieder zurück, und so erzählte sie alles ihrer Mutter, Und rannte schnell zu ihrer Freundin, um ihr die frohe Kunde mit zu teilen.

Als sie am Abend nach Hause kam, saß ihr Vater mit seiner Frau im Garten. Jana ging so gleich zu ihren Vater, und erzählte alles, was sie erlebt hatte, Und das die Menschen da alle so freundlich und offen

 

 

15.

Waren. Ich gratulier dir mein Kind, sagte der Vater und las den Vertrag dabei. Daran ist nichts auszusetzen, das ist kein Vertrag, das ist ein Geschenk, sagte der Vater.

Jana unterschrieb den Vertrag, ohne noch lange zu überlegen. Sie hatte von jetzt an noch genau zwei Wochen, um ihre Dinge zu erledigen, und um zu packen.

 

Jana machte einen Spaziergang am Kennedy Ufer entlang, und setzte sich auf eine Bank, vor dem Tanzbrunnen. Sie versank wieder in ihren Gedanken, und dachte an Hohen Tann zurück.

Sie hatte sich in diese Kleinstadt verliebt, und freute sich schon darauf, entlieh wieder dort zu sein, und auch auf Hansi und den Dr. freute sie sich.

Sie sah herüber zum Rhein, und dachte dabei, die Esche

 

 

16.

Ist zwar nicht so groß wie der Rhein, aber immerhin ist es ein beachtliches Flüsschen.

Jana war vollkommen in ihren Gedanken versunken, und dachte gerade daran, wie Hansi ihr die Stadt gezeigt hatte.Hansi saß im Rathaus, hinter seinen Schreibtisch und starrte Löcher in die Luft.Auch er musste an Jana denken, und hoffte, dass sie wieder kommen würde.

Er hatte ja ihre Handynummer, und da die Spannung in ihm unerträglich hoch war, rief er sie einfach an.Als sie ja sagte, machte Hansi einen Luftsprung hinter seinen Schreibtisch, und ließ einen Jauchzer los. So das die Sekretärin herein kam um zu sehen, ob alles in Ordnung sei. Hansi war auch der Hauptmann, der freiwilligen Feuerwehr, und leitete deren Musikkapelle.

Er sprach mit seinen Kameraden über die neue Ärztin, und er wollte sie mit Pauken und Trompeten willkommen heißen. Er wusste nur noch nicht genau, wann sie ankommen würde.

Hansi machte die gesamte Stadt verrückt mit seiner Idee. Aber sie waren auch alle damit einverstanden, denn sonst müssten sie eines Tages in die Nachbarorte fahren, wenn sie einen Arzt brauchten, oder sie mussten zu Dr. Baumbach, der als Kurpfuscher verschriehen war und kaum Patienten hatte.Die Kinder der Mäusegruppe, bastelten Blümchen aus Krepppapier und übten ein Lied ein.Dr. Schmidt, schmückte den Hauseingang, und schrieb einen Willkommensgruß über die Eingangstür.

Es war so weit, Jana verabschiedet sich von ihren Eltern, und fährt los in Richtung Thüringen.

 

17.

Obwohl die Fahrt lang und Langweilig war, machte sie nur eine Rast am Kirchheimer Dreieck.

Sie trank einen Kaffee, und entspannte ein wenig dabei.

Während sie da so vor sich hin starrte, dachte sie schon wieder an Hohen Tann, und wunderte sich darüber, dass sie genau um drei auf dem Rathausplatz vorfahren sollte.

 

Jana setzte ihre Fahrt fort, denn sie wollte Hansi den Gefallen tun und pünktlich sein, was ja auch ihre große Seite war, denn Jana war schon immer die Pünktlichkeit in Person. Sie fuhr der A4 herunter, und kam gut vorrann.

Die Autobahn war nicht all so voll und kein Raser drängelte sie. So konnte sie mit einer gut angemessenen Geschwindigkeit sich die Zeit genau einteilen. Nach ihrer Berechnung, würde sie sogar noch auf dem

 

18.

Parkplatz vor der Stadt etwas warten müssen, aber das machte ja nichts, denn es war besser als zu spät zu sein.Pünktlich wie vor raus berechnet, fuhr Jana von der Autobahn ab, und erreichte den kleinen Parkplatz vor der Stadt. Sie stieg aus, um sich noch etwas die Füße zu vertreten, und ging den Wanderweg etwas entlang sie kehrte bei der Weggabelung wieder um. So war sie pünktlich wieder am Auto und trat die Weiterfahrt an.

Als sie auf dem Rathausplatz einbog, traute sie ihren Augen nicht. Da spielte die Feuerwehrkapelle nur für sie, und von der Stadtverwaltung wurde sie mit einem großen Goldenen Schlüssel empfangen.Die Kinder sangen ein fröhliches Lied, und geleideten sie bis zur Arztpraxis, wo sie von Dr. Schmidt empfangen wurde.Jana war überwältigt, und die Tränen standen ihr in den Augen. Es wahren Tränen der Freude, die mann gerne vergießt, nach so einen herzlichen Empfang. Hansi half ihr wieder ihre Sachen in die Obere Etage zu tragen, und sie setzten sich anschließend in den Garten um das so eben erlebte erst einmal zu verdauen.

Jana wusste nicht ob sie schläft und träumt, oder ob sie wach ist und alles ist real war.

Kneif mich bitte, sagte sie zu Hansi, ich glaube ich träume noch. Der Dr. lachte, und goss allen einen Kaffee ein. Der weckt die Lebensgeister, sagte er. Und er sollte damit recht behalten. Denn wenn der Dr. etwas nicht konnte, dann war es Kaffee kochen.Denn bei ihm blieb jeder Löffel stehen.Jana ließ sich nichts anmerken, aber ihr Herz war da

 

19.

Andere Meinung und begann zu rasen wie ein D-Zug.

Hansi schmeckte der Kaffee, denn die zwei waren ihn ja so gewöhnt, und tranken ihn schwarz wie die Nacht und ohne Zucker.

 

 

Jana hatte vom Dr.die kommenden Tage noch frei bekommen, um das Umland und die Einwohner etwas besser kennen zu lernen.

Sie unternahm ausgedehnte Spaziergänge, sprach mit den Leuten, die sie dabei traf, und hielt sich viel bei

Eva in der Apotheke auf.

Mit ihr verstand sie sich einfach brächtig,

Und sie unternahmen auch am Abend so einiges.

Hansi musste mit einem Teil der Freiwilligen Feuerwehr nach Holland, zu einem Fortbildungskurs.

 

 

20.

Jana ging mit Eva am Abend noch im See schwimmen.Dort gab es eine Stelle, wo die Jugendlichen sich abends ein Lagerfeuer errichteten und einen Grill aufstellten. Hier wurden sie regelmäßig zu einer echt guten Bratwurst eingeladen.An sonnsten ging Jana Tagsüber schon mit Dr. Schmidt auf Hausbesuche. Das fand sie sehr Interessant, denn mann lernte die Leute kennen und deren Gebrechen. Jana war Jung und freundlich, und wurde deshalb auch gern gesehn. Sie ging sogar für einen alten alleinlebenden Mann, der sich den Fuß gebrochen hatte einkaufen, und half ihm im Haushalt. Täglich geht sie jetzt mit zu den Hausbesuchen,Und hilft mit in der Praxis aus.

Sie kennt bereits die halbe Stadt, und wird von den allen auch gern gesehen. Sie ist mit ihren neuen Methoden Dr. Schmidt etwas voraus, aber dafür besaß er viele Jahre Erfahrungen,

Die auch etwas wert wahren. So ergänzten sich die zwei perfekt, und Jana verbesserte ihn nie, wenn jemand anwesend war, Denn sie wollte ihn ja nicht kompromittieren. Dr. Schmidt erzählte jetzt schon fast Täglich davon,

Das er sich bald zur Ruhe setzen wolle, und nur noch angeln oder Schach spielen werde.

Aus diesem Grund, ließ er Jana jetzt immer mehr und mehr Spielraum bei den Patienten, und seine Anwesenheit war immer mehr nur eine

Beratender Natur. Er war sehr zufrieden, so hatte er sich seinen Nachfolger gewünscht. Am Anfang, währe ihn ja ein junger Mann lieber gewesen, aber jetzt war er sehr

 

21.

Glücklich darüber, das er Jana hatte.

Denn sie hatte eine Gabe mit den Patienten

Um zugehen, die einmalig war.

Sie strahlte immer so eine innerliche Ruhe aus,

Die auf ihre Umgebung übersprang.

Wenn es jemand eilig hatte, nahm er sich trotzten viel Zeit, wenn er mit Jana sprach, und die Zeit wurde bei ihm zur Nebensache.

 

 

Sie gönnte sich nachmittags öfters eine kleine Pause in den kleinen Kaffee, was am Ufer der Esche lag. Hier trafen sich regelmäßig die Geschäftsleute der Stadt, denn hier gab es den Besten Kaffee und Kuchen weit und breit. Direkt am Ufer, war der kleine Biergarten, wo sie am Abend mit dem Dr. oder Hansi noch gerne

 

 

 

 

22.

Für eine Stunde hin ging.Dr. Schmidt wollte sich einen Lebenstraum erfüllen. Er wollte mit Hansi nach Dänemark zum Hochseefischen fahren, und Jana, sollte zum ersten mahl die Praxis allein leiten. Irgendeinmal musste es ja sein, und Jana war frohen Mudes, und nahm ihre Aufgabe sehr ernst.Hansi besaß so einen Aufsatz für seinen Geländewagen, und damit konnte er ihn in ein Wohnmobil verwandeln.Mit diesem Gefährt, waren sie schon durch das halbe Land zum Fischen gefahren. Das machte sie unabhängig,

Und bei schlechtem Wetter, hatten sie im Notfall ein Dach über dem Kopf.

Jana hörte zu wie die beiden ihre Pläne schmiedeten und sah wie Hansis Augen zu leuchten begannen, Wen er von großen Fischen und Dänemark sprach.

Jana sah ihn die ganze Zeit an, und es viel ihr schwer ihren Blick abzuwenden.

Hansi war das aufgefallen, und er wurde plötzlich verlegen und stumm.

Nun schaute er Jana wieder heimlich an, und immer wenn sie ihn ansah, tat er so als ob nichts sei.Oh, schon so Spät, sagte der Dr., und verlangte die Rechnung. Nein ich bin dran, sagte Hansi, und so stritten sie sich wieder um die Bezahlung der Rechnung.

Ihr seit mir schon zwei, sagte Jana und lachte dabei.Als sie bezahlt hatten, gingen sie nach Hause, und ließen den Tag ausklingen.

Am kommenden Morgen, stand Jana allein in der Praxis, und außer der Sprechstundenhilfe Marta war

 

23.

auch noch kein Patient zu sehen.

Jana brühte für beide einen frischen Kaffee, damit setzten sie sich auf die Terrasse, und warteten darauf, daß die Glocke der Praxistür ertönen würde.

Doch nichts tat sich, es blieb ruhig.

 

 

Jana lief jetzt etwas nervös hin und hehr, bist Marta sagte. Das ist bei uns öfters so, erst kommt niemand, und dann aber alle mit einmahl.

Sie nahm die Zeitung in die Hand, und sagte.

Das ist kein Wunder, jetzt spielt FC Beyern – München,

Gegen schalke 04.

Da kommt in den nächsten zwei bis drei Stunden kaum jemand, und wenn, dann ist es eine Frau, wollen wir wetten. Sagte Marta.

 

 

 

24.

Und sie sollte Recht behalten, die Glocke an der Praxistür schellte, und sie nahmen ihre Plätze ein,

Um die Patientin zu behandeln.

Es war Frau Reim. Sie kam nur selten, denn sie kam aus einer Kinderreichen Familie, die sich die Praxisgebühren nicht immer leisten konnten, oder die Zuzahlungen für die Medikamente.

Jana wurde von Dr. Schmidt schon darauf vorbereitet.Bitte kommen sie Frau Reim, und nehmen sie bitte Platz. Frau Reim setzte sich, und fragte sofort, ganz verschüchter, ob sie die Praxisgebühren ein anderes mahl bezahlen könne, da sie im Moment einen finanziellen Engpass habe.Aber natürlich, das ist kein Problem, sagte Jana, und fragte, was sie sonst noch für sie tun könne.Die Frau hatte starke Unterleibsschmerzen und brauchte Janas Hilfe. Jana behandelte sie zuvorkommend, und gab ihr Medikamente, aus der Praxis mit.Wie es ihr Dr. Schmidt aufgetragen hatte.Frau Reim war schlecht dran, ihr Mann,

früher ein ausgezeichneter Fernfahrer,

Saß seit seinen Unfall im Rollstuhl.

Ein angetrunkener junger Discobesucher, hatte ihn auf einen Parkplatz angefahren. Da der Mann keine weiteren Versicherungen besaß, muss er jetzt mit der Erwerbslosenrente von 292,60 € auskommen.Weiterhin, haben die Reims noch vier Kinder im schulpflichtigen alter, was das Arbeiten für Frau Reim unmöglich macht, und sie von der Stütze leben müssen.

Es gab einige Leute in der Stadt, die den Reims hier und da etwas für die Kinder zusteckten, wie Kleidung,

 

25.

Oder Spielsachen aus zweiter Hand, die zum wegwerfen einfach zu schade wahren.

Und von den Reims gerne angenommen wurden.

Als nächster Patient, kam Lothar Kupfer, ein etwas eigenartiger Mann, der mit seinen zweiundfünfzig Jahren, noch bei Mutti wohnte, und von ihr bevormundet wurde.

 

Lothar kam wenigsten zweimal in der Woche, mit seinen eingebildeten Krankeiden in die Praxis.

Wenn er was von einer Krippewelle körte, kam er weil er die Krippe angeblich hatte.

Stand etwas von Rinderwahn in der Zeitung, so hatte er eben auch den Rinderwahn. Dr. Schmidt behandelte ihn immer mit einer sehr ersten Mine, und gab ihn ein paar Medikamente aus seinen Schrank, die angeblich so stark waren, daß sie nicht einmal in der Apotheke

 

 

 

26.

Gehandelt werden durften.Dr. Schmidt gab ihn immer einfache Süßstofftabletten, und sie halfen gegen alles. Aber Vorsicht, sagte er, es könne ja sein, das er wirklich einmahl etwas Ernsthaftes hat. So verging der Vormittag im Flug, und die Frauen machten Die Praxistür wie immer um zwölf Uhr zu, und gingen zum essen. Am Nachmittag, standen wieder Hausbesuche auf dem Programm. Darauf freute sich Jana immer ganz besonders, denn so konnte sie Land und Leute am besten kennen lernen. Sie kannte sich schon sehr gut aus in der Gegend, und wusste wo die Bauernhöfe waren.Besonders gern fuhr sie zum alten Forsthaus, wo der Förster einige Tiere in einen Gehege hatte um sie gesund zu pflegen. Das imponierte Jana, und sie fasste dabei mit an wo und wie sie nur wusste.Aus diesem Grund, wurde sie immer wieder gerne hier gesehen. Die Leute luden sie zum Essen ein, oder gaben ihr Hausgeschlachtete Wurst mit nach Hause.Jana saß im Behandlungszimmer, und wartete auf den nächsten Patienten, der auch nicht mehr all zu lange auf sich warten ließ.Nancy Bode, die Kellnerin aus dem Ochsen, kam herein gehumpelt. Sie litt an einen eingewachsenen Zehennagel, der sich zu ihrem Leidwesen auch noch entzündet hatte, und stark unter Eiter stand.

Jammernd kam sie in das Behandlungszimmer, und Jana bat sie auf der Liege Platz zu nehmen.

Sie betäubte den Fuß, und begann mit der Behandlung.Da Nancy jetzt keinerlei Schmerz mehr verspürte, wurde ihr großes Mundwerk wieder etwas lockerer,

 

27.

Und sie begann zu erzählen. Das sie bald heiraten würde, und schon seit Jahren mit dem Bürgermeister Hansi zusammen sei.

Hansi würde jetzt mit ihr in den Urlaub nach Ibiza fliegen, und das er ihren Kind ein guter Vater seien wollte. Jana hörte gespannt zu, aber vorstellen, konnte sie es sich nicht. Der Hansi den sie kennen gelernt hatte, würde ehr weglaufen als mit so einer aufgetakelten Fregatte in den Uhrlaub zu segeln.

 

 

Als Nancy die Praxis verlassen hatte, musste Marta, die Sprechstundenhilfe laut los lachen, und sagte dazu.

Der ihre Träume möchte ich haben.

Die ist schon lange hinter Hansi her, es gab Zeiten, da war der arme Kerl ständig auf der Flucht vor ihr.

Sie hatte auch keine Gelegenheit ausgelassen, ihm

 

28.

Überall aufzulauern. Sie kam sogar einmal nackt durch den See geschwommen, als Hansi mit seiner Angelroute am anderen Ufer saß.

Sie hatte nur nicht bemerkt, daß der Dr. ein Stück daneben im hohen Schilf saß, und auch angelte.

Einmal, als Hansi noch in der Breiten Gasse wohnte. War sie durch das offene Fenster geklettert, und hatte sich nackt in sein Bett gelegt.

Als Hansi das bemerkt hatte, ist er ausgerissen und hat sich allein nicht mehr nach Hause getraut, bis er schließlich umgezogen ist, und jetzt im Rathaus untern Dach wohnt. Was eigentlich die Dienstwohnung des Amtsboten war.

Mir kam die Sache sofort Merkwürdig vor, sagte Jana.Ich weiß doch, das Hansi mit dem Dr. in Dänemark ist, und sie erzählt, das sie mit Hansi nach Ibiza will.Jana wusste zwar nicht recht, was sie davon halten sollte, aber lachte trotzdem mit über die Sache.Als das Telefon schellte, nahm Marta ab, und sagte wir kommen sofort.

Ein Badeunfall. Jana nahm ihren schweren Arztkoffer, und die zwei Frauen sprangen in den alten Dienst Mercedes des Doktors, und rasten los. Da Jana keine Zeit verlieren wollte, Ließ sie sofort von Marta noch einen Notarztwagen und einen RTW anfordern.

Als sie am Unfallort eintraten, lag da ein kleines Mädchen Regungslos am Ufer.

Es war die kleine Lisa, der Familie reim.

Jana leitete sofort die ersten Hilfsmaßnahmen ein,

Und brachte die kleine wieder zum atmen. Fast Zeitgleich traf der RTW mit dem Notarztwagen ein.

 

29.

Das war in letzter Sekunde, sagte der Notarzt, und lobte Jana. Das Mädchen wurde aber mit in das Krankenhaus genommen, um genauere Untersuchungen vorzunehmen. Das eventuelle Folgeschäden ausgeschlossen werden können.

Der RTW Hatte gerade den Badesee mit dem Notarzt verlassen, als die Frau Reim weinen angelaufen kam, um

 

 

Zu erfahren, was mit ihrer kleinen sei.

Jana, die gerade damit beschäftigt war ihre Instrumente wieder einzupacken, klärte die Frau auf und tröstete sie.

Frau Reim war tot Unglücklich, denn sie hatte noch nicht einmal das Geld um ihre kleine mit dem Buss im Krankenhaus zu besuchen.

Solche Tragödien sind im Staatlichen Harz IV

 

 

 

30.

Programm nicht vorgesehen.Jana beruhigte die Frau und bot ihr an, sie in das Krankenhaus zu fahren. Frau Rein zog sich zu Hause um und Packte die Sachen der kleinen mit ihren Lieblings Bären ein.Die Frauen fuhren mit dem alten Mercedes des Doktors in das Krankenhaus, und besuchten die kleine.Sie ist schon wieder auf dem Damm, sagte die behandelte Oberarzt, und war der Meinung, daß sie am nächsten Tag wieder entlassen werden könne. Jana erklärte sich bereit, die kleine am nächsten Tag mit ihrer Mutter aus dem Krankenhaus abzuholen.

Und da es sich um eine kleine tapfere Dame handelte, gab es noch eine große Portion Eis auf dem Nachhauseweg.In den kommenden Tagen, verlief die Zeit Reibungslos. Jana machte öfters einen Besuch bei Hansis Schwester in der Apotheke, wo sie dann Stundenlang plauderten. Eva erzählte so manche Geschichte, über ihren Bruder, so daß Jana einfach alles über ihn erfuhr.

Sie hatte sich unsterblich in Hansi verliebt, aber wie sollte sie das ihm beibringen. Sie konnte nur hoffen, daß er von selbst dahinter kommt, und ihre Liebe erwidert.Nur noch ein paar Tage, und sie würden aus Dänemark zurückkommen. Da sie beim Angeln nicht gestört werden wollten, hatten sie beide ihr Handy abgeschaltet. Denn sie wollten in ihren Angelurlaub nichts hören oder sehen, was nichts mit der Angelei zu tun hat. Der Dr. hatte ein paar Prachtexemplare aus dem Wasser gezogen, womit er sich stolz fotografieren ließ. Sie hatten ihre gesamten Kühlbehälter mit

 

 

31.

Eingefrorenen Fischfilets gefüllt. Sie Aßen gerne Fisch, und hatten jetzt für die kommenden Monate ausgesorgt.

Marta die Sprechstundenhilfe, kannte da ein paar wunderbare Rezepte. Und die zwei ließen sich gern von ihr bekochen.

 

Als die zwei aus ihren Urlaub zurück gekommen waren, fragte der Dr. Na wie ist es gelaufen?

Sehr ruhig, sagte Jana. Ich bin gut mit Marta ausgekommen, denn wir sind das perfekte Team.

Freut mich, das zu hören, sagte der Dr.

Und verkündete seinen Rücktritt.

Von nun an wollte er sein Altenteil genießen,

und den Rest seiner Tage nur noch den schönen

Dingen widmen. Denn Not und Leid hatte er in sein Leben genug gesehen.

 

 

 

 

32.

In den nächsten Tagen, räumte er seine Persönlichen dinge Stück für Stück aus der Praxis und überließ Jana das Feld. Hansi war Glücklich Jana wieder zu sehen, er hatte sie doch tatsächlich vermisst. In ihnen stieg ein Gefühl auf, wie er es noch nie im Leben gespürt hatte.Ersah Jana mit seinen blauen Augen an und lächelte ihr zu. Dabei merkte er nicht, daß seine Kaffeetasse bereits voll war und überlief. Hansi goss und goss, bis der heiße Kaffee über die Tischdecke sich den Weg auf seine Hose gesucht hatte, und er aufschreckte. Ein anders mal musste er feststellen, das er jede Menge Zucker im Kaffee hatte. Dabei war er ihn ja nur Schwarz gewohnt.Der Dr. sah gegen den Himmel und sagte, auch das noch, und begann damit Plastiksäcke über seine Rosenstöcke zu stülpen.Als Jana fragte was los sei, sagte er, ein Unwetter zieht auf, und das ist nicht von schlechten Eltern. erkennen, was auf ein Unwetter hin deuten konnte.In den frühen Abendstunden, wurde es unerträglich und drückend heiß. Der Himmel verdunkelte sich und ein höllisches Gewitter brach los.Es krachte und blitzte an einer Tour, bis ein Hagelschlag einsetzte, der die Straßen und Gassen in Sekunden schnelle, weiß einfärbte.Nun setzte ein starker warmer regen ein, und löste die großen Hagelkörner wieder auf.

Es blitzte und krachte in einen fort, und der Regen wurde immer heftiger.

Die Sirenen der Stadt heulten los, und die Kameraden der Freiwilligen Feuerwehr rückten aus. Hier waren

 

 

33.

Zahlreiche Keller vollgelaufen, weil es die Kanäle nicht schaffen konnten, die Wassermassen abzutransportieren. An anderen Stellen trat die Esche über ihre Ufer, und zahlreiche Bäume wurden entwurzelt, und lagen über den Straßen.

Auf dem Kleinen Parkplatz vor den Toren der Stadt, stürzte eine große Tanne auf einen voll besetzten Pkw.

Es war den Fahrer, der verletzt und eingeklemmt war gelungen mit seinem Handy, die Feuerwehr zu

 

 

Alarmieren. Da sie nicht durchkamen mit ihren Rettungswagen, machte sich Jana zu Fuß mit ihren schweren Arztkoffer auf den Weg.

Es schüttete wie aus Eimern gegossen,

Und krachte ohne Pause. Das Höllengewitter schien

 

 

34.

Auf der Stelle stehen zu bleiben,

Und lud seine Ladung über Hohen Tann ab.

Langsam kam Jana voran, denn sie musste immer wieder über umgestürzte Bäume klettern, oder wahren Stürzbächen aus dem Weg gehen.

Als sie endlich am Unfallort eingetroffen war, stellte sie fest, daß alle relative unverletzt waren, und mit einen Schock und kleineren Wunden davongekommen waren. Sie versorgte die Wunden, durch das geöffnete Autofenster. Die Tanne hatte bei dem Wagen das Dach eingedrückt, und die verkeilten Türen ließen sich nicht öffnen. Da es sich hier noch um stark übergewichtige Personen handelte, konnten sie das Auto auch nicht durch die Fenster verlassen, und blieben noch für Stunden gefangen.

Jana hielt die Hand der Frau, die noch immer unter Schock stand, und sprach ihr Mut zu.

Hansi der mit der Feuerwehr ausgerückt war, kämpfte sich mit der Motorsäge durch den Ort.

Nun ließ der Regen langsam nach, bis er ganz aufhörte.Jana, die schon seit Stunden versucht hatte, Hansi mit ihrem Handy zu erreichen, bekam jetzt eine Verbindung.Hansi nahm sofort zwei Kameraden und eine Kettensäge, und machte sich zu Fuß auf den Weg zum Parkplatz.

In Windeseile zersägten sie fachrerecht den Baum, und befreiten die Personen, aus dem Inneren des Fahrzeuges. Die Nacht neigte sich den Ende zu, und die Morgendämmerung brachte nun das volle Ausmaß der Verwüstungen an das Tageslicht.Sie liefen durch die Straßen, die völlig verschlammt

 

35.

Waren und mit zertrümmerten Dachziegeln übersät vor ihnen lagen.

Die Feuerwehr pumpte nach wie vor die Keller aus, andere versuchten die Verstopfungen in den Kanälen zu beseitigen.

Überall, begannen die Leute mit den Aufräumarbeiten.

Jana erkundigte sich überall ob ihre Hilfe von Nöten sei, bevor sie Nass und durchgefroren nach Hause ging,

 

 

Um ein heißes Bad zu nehmen.

Sie legte sich sichtlich erschöpft in ihr Bett,

Um sich etwas auszuruhen, und schlief fest ein,

Bis sie wieder von den Kirchenglocken geweckt

 

 

 

 

36.

Wurde.In der Praxis war nichts los,

Und deshalb hatte Marta sie schlafen lassen.

Die Sonne stand hoch am Himmel, und trocknete die frisch aufgeräumten Straßen aus.Die Leute ließen ihre Türen und Kellerfenster weit offen, damit die zirkulierende Luft, die Gebäude austrocknen konnte.Der Doktor zog die Plastiksäcke von seinen Rosen, und sie waren genau so schön wie zuvor.Sie hatten das gesamte Unwetter unbeschadet überstanden. Als Jana Fragte, wo der Dr. hergewusst hatte das ein Unwetter kommt, sagte er nur, mein Kind wer schon so lange angeln geht wie ich, der weis so etwas. Jana half jetzt mit den Garten in Ordnung zu versetzen, Und Hansi fiel wie ein Stein in sein Bett, und schlief sofort fest ein. Diese Nacht hatte es in sich, und den Männern das letzte abverlangt. Der Fluss kehrte jetzt auch wieder langsam in sein Bett zurück, und die Anwohner beseitigten das Treibgut, was der Fluss mit gebracht hatte. Am schlimmsten hatte es die Familie Reim wieder getroffen, denn ihr Haus stand in einer Senke, wo das Wasser nur schlecht ablaufen konnte. Die Feuerwehr hatte zwar das meiste Wasser abgepumpt, aber die Schmutzbrühe ging bis zur ersten Etage, und verwüstete das gesamte Mobiliar.

Das gesamte Wohnzimmer, so wie die Küche, und alles was im Keller war, wurde durchweicht. Die Frau schaffte die Sachen mit ihren kleinen Kindern in den Garten, und versuchte alles zu reinigen und in der

 

 

37.

Sonne zu trocknen. Die Reims waren so arm, und konnten sich keine Versicherung leisten, und neue Möbel schon gar nicht. Der Rollstuhl des Mannes, der im Flur stand, war unbrauchbar geworden. Der Motor

 

 

Bewegte sich nicht mehr und die Räter blockierten.

Marta kam mit Jana um der Frau zu helfen, die Möbel zu retten. Es kam jetzt darauf an, daß alles schnell trocken werden würde, bevor die Spanplatten aufquollen und immer dicker wurden, bis sie zerbröseln

Würden. Doch all die Mühe war vergebens, es gelang ihnen nicht irgend etwas zu retten.

Hansi der sich als Bürgermeister verpflichtet sah, seinen Einwohnern zu helfen, wo er nur konnte, rief eine Spendenaktion in das Leben.

 

 

38.

Dr. Schmidt ließ die Familie auf seine Kosten im Hotel zu Ochsen unterbringen, und Jana sammelte Geld und Sachspenden in der Praxis.

Die Jugendfeuerwehr der Stadt, übernahm die Entrümplung des Grundstückes, und ein namhafter Malerbetrieb der Stadt, spendete eine Grundrenovierung. Mit technischen Hilfsmitteln, war das Haus schnell trocken gelegt, und die Arbeiten konnten beginnen. In der Garage des Rathauses, häuften sich die Sachspenden, und eine enorme Summe an Geld, kam auch zusammen. So konnte auch die Reparatur des Rollstuhles übernommen werden. Es war an einen Samstag abend, Hansi hatte Jana zum Essen eingeladen, und sie machten noch einen ausgedehnten Spaziergang auf den schmalen Wanderweg, der am Ufer der Esche entlang führte. Hier gab es ein paar Bänke, Von wo aus mann den Sonnenuntergang hinter den Bergen schön beobachten konnte.Sie setzten sich hin, und Hansi legte seinen Arm lang über die Banklehne, wo Jana saß. Es sah aus, als ob er sie umarmen wollte, doch der traute sich nicht so richtig, denn er hatte Angst, eine wunderbare Freundschaft damit zu zerstören.Deshalb tastete er sich langsam und zaghaft an Jana heran, die schon voller Ungeduld auf den ersten Kuss von Hansi wartete. Was ist denn jetzt los, sagte Hansi, als sein Pieper, losging, und die Sirenen aufheulten. Ausgerechnet jetzt, sagte er, und sprang auf. Sie rannten beide zur Feuerwehrwache wo es hieß.

 

 

 

39.

Schwerer Verkehrsunfall auf der Waldstraße. Jana rannte in die Praxis, und schnappte ihren Notfallkoffer, warf ihn in den alten Mercedes und fuhr los.Am Unfallort, waren die Kameraden der Feuerwehr schon damit beschäftigt mit der Schere das Dach des Wagens abzutrennen. Eine Polizeistreife sperrte die Straße, und hielt die Schaulustigen fern.

 

 

Die Feuerwehr barg die Jugendlichen, die zu fünft in einen PKW Golf von einem Discobesuch auf den Nachhauseweg von der Straße abgekommen waren.

Bei vier von ihnen, konnte Jana nur noch den Tot feststellen. Eines der drei Mädchen lebte noch, und Jana gab ihr sofort ein schmerzstillendes mittel, denn bei ihrem linken Bein, war der Oberschenkel aufgerissen,

 

 

40.

Und sie schien mehrere Knochenbrüche aufzuweisen. Jana leistete die erste Hilfe, wie es ihre Pflicht war, bis der Notarzt mit dem RTW eintraf, und das schwerverletzte Mädchen in das Krankenhaus überführte. Es handelte sich hier um die Jugendlichen, die Jana schon des öfteren am See zu einer Bratwurst eingeladen hatten. Wie später festgestellt werden konnte, waren sie alle stark alkoholisiert.Groß war die Trauer, ein schweres Schicksal hatte die Stadt und ein paar ihrer Familien heimgesucht. Die gesamte Gemeinde und ihre Mitschüler trauerten um sie. Das einzige überlebende Mädchen würde zeit ihres Lebens nicht mehr richtig gehen können, und das nur wegen ein paar Alkopops und etwas Spaß.Es war bereits später Nachmittag, Jana hatte die Praxis bereits geschlossen.Sie klappte sich auf der Terrasse einen Liegestuhl auf, um dort ein Sonnenbad zu genießen. Sie nahm ein gutes Buch zur Hand,Und begann die ersten Worte zu lesen.

Marta die Sprechstundenhilfe, Erledigte noch die Post.Als sie gerade die Marken aufklebte,

Klingelte das Telefon.Marta rannte so schnell sie nur konnte auf die Terrasse,

Und schrie dabei. Frau Doktor, schnell, der Bauer

Apel ist mit den Fuß in seinen Mähdrescher geraden.Jana sprang schnell auf und fragte, ist mein Arztkoffer fertig? Ja sagte Marta, ich bring ihn schon in das Auto.

Jana zog in Windeseile ihre Sachen an, und rannte zum Auto, wo Marta schon mit laufendem Motor darin auf

 

 

41.

Sie gewartet hatte. Ich kenne eine Abkürzung, sagte sie und fuhr verkehrt herum durch eine kurze übersichtliche Einhahnstraße.

Ich weiß wo er sein Feld hat, sagte Marta, wenn wir durch den Wald fahren, sind wir schneller da.

Sie saß hinter dem Steuer und gab Vollgas, bis die Reifen des alten Mercedes quietschten.

Als die zwei Frauen den Wald verließen, konnten sie schon vom Weiten den Mähdrescher sehn, und fuhren

 

 

auf den kürzesten Wege dort hin.

Der Bauer lag ohnmächtig auf einer Decke, und seine zwei Söhne kümmerten sich um ihn so gut sie konnten.

Jana brach sofort eine Rieschanbulle auf, und holte den Bauern aus der Ohnmacht zurück.

 

 

 

42.

Als er ansprechbar war, Gab sie ihn eine Spritze mit einem Schmerzstillenden Mittel,

Und sah die Wunde an.Es war eine tiefe und lange Schnittwunde, die aber nicht Bedrohlich aussah. Jana reinigte die Wunde und vernähte sie mit zweiunddreißig Stichen, die schön eng an einander lagen, um eine Narbenbildung Weitgehens zu vermeiden. Nun sah sie sich den Mähdrescher an, wo der Mann mit den Fuß in die Schnittmesser des Mähbalkens gekommen war.

Jana erkundigte sich bei den Söhnen ob der Unfall vermeidbar gewesen Währe. Doch es war so eine dumme Sache, Die leider immer wieder vorkam, Weil die Leute bei der Hitze die hohen Schutzschuhe nicht tragen wollten, und stat dessen viel lieber auf leichte Turnschuhe

Zurück griffen. Sie legten den Mann vorsichtig auf die Rückbank des Mercedes und fuhren ihn nach Hause,wo seine Frau sich um ihn Kümmern konnte.Mit den Worten, ich sehe Morgen wieder nach ihnen, verabschiedete sich Jana auf dem Bauernhof.Als die Frauen wieder an der Praxis angekommen waren, saß die kleine Lisa Reim,

mit einem Körbchen auf der kalten Treppe der Praxis.Tante Jana, rief sie schon vom Weiten,

Das ist für dich.

Weil du immer so allein bist. Jana nahm das Körbchen und machte das Tuch zur Seite, was das gesamte Körbchen bedeckt hatte, und sah hinein.

Jana traute ihren Augen kaum, da schlief eine kleine

 

 

 

43.

Katze in den Körbchen.

Jana war schon als kleines Kind vernarrt in Katzen, und so lange sie nur denken konnte, hatten sie immer zwei Katzen zu Hause gehabt. Aber hier, der Dr. Schmidt hatte immer keine Zeit, sich um Tiere zu kümmern.

Denn seine große Leidenschaft waren die Fische und die Angelrouten.

 

Jana bad die kleine auf der Terrasse auf das Kätzchen aufzupassen, und fuhr in die Zoohandlung, um alles zu besorgen, was so ein Kätzchen benötigen würde.

Sie richteten ein schönes Körbchen ein, und eine Katzentoilette, und legten diverses Tierspielzeug hin,

Wo mit sich das Kätzchen auch sofort beschäftigte.

Da es schon spät war, musste Lisa wieder nach Hause, und Jana brachte die kleine eine Stück.

 

44.

Als sie wieder zurück war, Stand Hansi vor der Tür und sagte, Hast du unser Abend vergessen.

Nein, ich mache mich schnell Fertig.

Während sich Jana anzog, saß Hansi auf der Terrasse uns spielte mit der kleinen Katze.

Er nahm einen Bindfaden, und ließ sie hinterher rennen, bis sie ihn gefangen hatte.Jana beeilte sich vor, denn sie war hungrig, und Hansi hatte sie ja in den Ochsen, zum essen eingeladen.

Sie schlenderten die Straße entlang, bis sie am Gasthaus angekommen waren, und sich an einen gemütlichen Ecktisch nieder ließen.Hansi reichte Jana die Speisekarte, mit den Worten, ich nehme eine Kalbshaxe, die ist hier ausgezeichnet.

Jana war die Portion viel zu groß, und sie bestellte sich viel lieber eine Forelle nach Art der Müllerin. Hansi trank einen Schoppen schweren Rotwein dazu,Und Jana bevorzugte ein Glas leichten Weiswein.Nancy, die Kellnerin, musste sie bedienen.Man konnte ihr ansehen, daß sie vor lauter Wut kochte.Und sie legte Hansi heimlich einen Zettel hin, worauf geschrieben stand, ich liebe dich und ich werde immer um dich kämpfen, und all so ein Blödsinn. Hansi steckte den Zettel ein, denn er wollte Nancy nicht komprimierten in dem Wirtshaus, vor all den Gästen. Er zeigte später, auf der Straße Jana den Zettel und verbrannte ihn anschließend.Das hätte er lieber bleiben lassen, denn auch Nancy hatte gesehn wie er den Zettel einsteckte, und bildete sich darauf hin wieder etwas ein, und nahm die Verfolgung wieder vom neuen auf.Sie machten einen ausgedehnten Stadtbummel, und

 

45.

Hansi nahm Jana an die Hand.

Als er merkte, daß Jana ihre Hand nicht zurück zog, blieben sie vor einen Schaufenster, wo Brautkleider ausgestellt waren, noch etwas stehen, und er legte seinen starken Arm um Janas zarte Schulter.

Da wurden sie von dem Signal eine Polizei Sirene auf den Boden der Tatsachen zurück geholt.

Nach dem sie den Ochsen verlassen hatten, gab es in

 

 

dessen Biergarten eine Schlägerei.

Es waren wie immer die zwei Brüder Wagner.

Sie waren beide Schmiedegesellen, und arbeiteten in der Schmiede ihres Vaters, und jedes mal wenn sie ein

 

 

 

 

46.

Paar Bier zu viel hatten, prügelten sie sich bis die Fetzen flogen. Die Polizei sperrte sie dann immer in die Ausnüchterungszelle, und holte regelmäßig den Arzt. Denn wo die zwei hin hauten, da gab es für gewöhnlich mehr als nur ein paar Beulen.

Mittlerweile waren deren Ehefrauen auch schon eingetroffen und schimpften auf die Polizisten, weil sie ihre Männer wieder einsperren wollten.

So jagte ein Wort das andere, bis Hansi sich einmischte und sagte, lasst um Himmelswillen die zwei Streithähne von ihren Weibern nach Hause bringen, die machen denen schon die Hölle heiß.

Denn die Brüder waren Stadtbekannte Streithähne, die sich ihre Federn nur rupften,wenn sie betrunken waren. Auf ihre Verandenwortung, sagte der Hauptkommissar, und ließ die zwei laufen.Nun gingen sie wie immer erst zur Arztpraxis von Dr. Schmidt, die jetzt Jana leitete.

Sie nähte die Platzwunden, und verband ihnen ihre aufgeschlagenen Knöchel. Ihre Frauen aber machten ihn gehörig die Hölle heiß, so daß es keinen zweiten Mann in der gesamten Stadt gab, der den Platz mit ihnen hätte tauschen wollen.

Da es schon längst Mitternacht vorbei war, verabschiedete sich Jana von Hansi, und ging nach einer ausgiebigen Dusche in ihr Bett, und schließ wie ein Baby neben der kleinen Katze.

In den frühen Morgenstunden, wurde sie von der vorbeifahrenden Feuerwehr geweckt, zeitgleich klingelte auch das Telefon in der Praxis,

 

 

 

 

47,

Jana hatte vergessen es auf ihre Etage umzuschalten, und rannte deshalb schnell der Treppe herunter in die Praxis.Sie nahm den Hörer ab, und meldete sich. Es war der Tauer des kleinen Flugplatzens hinter dem großen Wiesen. Eine kleine Sportmaschine war abgestürzt.

Ich Komme sofort, sagte Jana. Sie sprang schnell in ein paar geeignete Sachen, schnappte ihren Arztkoffer und fuhr los.

 

 

Als Jana am Rollfeld eintraf, sah sie daß ein älterer Mann, beim Starten vom Rollfeld abkam,

Und auf die Wiese rollte, wo die Maschine zum stehen kam. Ein junger Mann vom Flughafenpersonal,

Hatte den Motor danach sofort abgestellt,

Und Hilfe gerufen.Der Mann hatte einen Schlaganfall erlitten,Und Jana musste die ersten Hilfsmasnahmen einleiten,

 

48

Bis der Notarzt mit dem RTW eintraf.

Es war der Bankdirektor Ritter, und Jana rettete ihn mit ihrem beherzten Eingreifen das Leben.

Sie erntete wie immer jede Menge Lob, von dem Notarzt, der immer gerne ihre Patienten übernahm.So konnten sie immer schnell losfahren, weil Jana alle Vorbereitungen bereits getroffen hatte, und sie dadurch wertvolle Zeit gewannen. Jana hatte sich noch nicht einmal die Zeit genommen, sich zu waschen, oder die Zähne zu putzen. Sie war sogar noch im Nachthemd, und hatte nur einen Jogginganzug darüber gezogen. Nun fuhr sie langsam zurück, um ihre Morgentoilette zu erledigen. Als sie an der Praxis ankam saß Hansi schon auf der Terrasse. Die Feuerwehr war ehr abgerückt, und so fand er sogar noch die Zeit, um frische Brötchen zu besorgen.Marta, die wie immer um diese Zeit bereits in der Praxis war, brühte frischen Kaffee auf, Und sie deckten den Frühstückstisch auf der Terrasse ein.Als Jana kam, mit den Kätzchen auf dem Arm,Frühstückten sie gemeinsam,

Bis Hansi seinen Dienst im Rathaus antreten musste.Jana machte jetzt die ersten Hausbesuche, denn sie Hatte Patienten, zu denen sie am Tag zweimal musste.So beschloss sie zuerst nach Bauer Apel zu sehen,und um seine Verbände zu wechseln.Auf dem Rückweg, begann der alte Mercedes an zu stottern und Geräusche zu machen.Jana hielt an, und sah nach. Aber von Autos verstand sie nichts, und konnte den Fehler nicht finden.Sie startete den Motor neu, und er lief wieder rund.

 

49.

An der Straßenkreuzung, begann er auf das neuen, Ärger zu machen, und es krachte und nagelte unter der Motorhaube, und der Wagen fuhr keinen Meter mehr.

Jana rief die Werkstatt Automüller in der Hauptstraße an, und wartete bis sie mit dem Abschleppwagen kamen. Ein Mechaniker schaute kurz unter die Motorhaube, und sagte, der Steuerriemen ist gerissen, wenn sie Pech haben ist der Motor, ein Totalschaden.

Genaueres kann ich erst in der Werkstatt sagen.

Er sollte recht behalten, der Wagen war ein für alle mahl hin, und ein Wiederaufbau rechnete sich nicht mehr.

 

Jetzt gab es nur noch das eine, sie musste mit ihrer aufgemotzten Sauseente die Hausbesuche erledigen.

Es war noch in ihrer Studentenzeit, wo sie die Ente aus

 

50.

Zweiter Hand gekauft hatte, Sie gehörte einmal einer Freundin, und ihre Freund aus dem Mantaklub, hatten ihr den Wagen aufgemotzt und tiefer gelegt.die Ente verfügt über eine Porschemaschine, Breitreifen und sonstige Raffinessen.Ein bekannter Kunstmaler, hatte auf die Türen eine Weiße fliegende Ente gesprüht,

mit einen Ledernen Pilotenhelm und einen

Wehenden Schal um den Hals.Jana ging zu Fuß bis in die Praxis, und holte ihre Ente.Sie lud den Arztkoffer und verschiedene andere Dinge um, und setzte ihre Hausbesuche weiter fort.

Als Dr. Schmidt hörte, daß sein alter Wagen seinen Geist aufgegeben hatte, sagte er. Das ist kein Wunder, ich habe ihn ja auch schon seit siebenundzwanzig Jahren im Dienst, und noch nie hatte ich irgendwelche größeren Probleme, hier ein paar neue Bremsen, da einmal neue Reifen, oder sonst eine Kleinigkeit.Aber jeder stirbt irgendwann einmal, das ist nun einmal der Lauf der Zeit. Da der Dr. Immer sehr sparsam gelebt hatte, war er sehr wohlhabend, und sagte.

Mein Gott, was soll es. Kaufe ich eben einen neuen. Er sagte Jana kein Wort, und ging in die Hauptstraße zur Autowerkstatt, denn die Handelten auch mit neu und Gebrauchtwagen.

Der Inhaber, nahm sogar den Oldtimer mit in Zahlung, und der Dr. kaufte einen neuen VW Passat Kombi mit allen Extras die VW zu bieten hatte. Er beauftragte sie den Wagen für ihn auf die Praxis als Dienstwagen zuzulassen,

Und ihn dann zu liefert

 

 

51.

So hatte Jana sogar eine Klimaanlage und musste nicht mehr so schlimm schwitzen als in den schwarzen Mercedes, der noch nicht einmal ein Schiebedach besaß. Der neue Wagen verfügte sogar über Satellitennavigation, und so würde sie schneller zu ihren Patienten finden, denn sie kannte bei weiten nicht alle Einwohner der Kleinstadt.

 

 

Hansi, ließ sich von seiner Schwester Eva einen Picknickkorb zu Recht machen.

Er wollte Jana zum Baden einladen, und gegen Abend mit ihr ein romantisches Picknick veranstalten.

Er hatte sich ein paar Fackeln besorgt, um damit die

 

 

 

52.

Nötige Stimmung zu erzeug.

Denn heute musste es klappen, heute wollte er Jana küssen. Er hatte die große Kühltruhe auf seinen Geländewagen gestellt, und speiste sie mit dem Strom über seinen Zigarettenanzünder.

Jana war heute auch schon bei Zeiten fertig mit den Hausbesuchen, und in der Praxis ist nachmittags bei der Wärme auch nichts los.

So hatte Jana bei Zeiten Feierabend, und Hansi holte sie zu Hause zum Baden ab.Sie fuhren an den nahegelegenen See, suchte sich ein schattiges Plätzchen, und breiteten ihre Decke aus.Als Jana zum Ufer kam, saß da die kleine Lisa mit ihren Geschwistern. Sie hängte ihre kleinen Beinchen in das Wasser, um auch etwas Abkühlung zu bekommen. Ihre etwas Größen Geschwister, wollten sie nicht mehr mit in das Wasser nehmen, denn Ihre Mutter, konnte ihr erst am nächsten ersten, wenn es das Geld am Amt gab, ein paar Schwimmflügel kaufen.Und so lange, durfte sie nicht mit in den See zum Baden. Jana nahm die kleine mit in das Wasser und passte auf sie auf, und brachte ihr die ersten Schwimmversuche bei.

Hansi, der nicht baden wollte, setzte sich in seinen Geländewagen, und rief zu Jana,

Ich komme gleich wieder. Jana tobte mit der kleinen, und sie hatten einen riesen Spaß dabei.

Da kam auch Hansi wieder. Er war schnell in die Stadt gefahren, und hatte im Rewe Markt, für die Kleine ein paar Schwimmflügel, und einen großen bunten Schwimmreifen gekauft.

 

 

 

53.

Auch das war Nancy nicht entgangen,

und sie nahm ihren Jungen,

und ging auch mit ihm zum Baden.Es hätte ja seien können, das die Sachen für ihr Kind sind.

Sie breitete ihre Decke genau neben Jana und Hansi aus, und zwang

Hansi ein Gespräch auf.Nun zog Hansi es doch lieber vor Baden zu gehen, und sprang in das Wasser,

nur um Nancy aus dem Weg zu gehen. Doch da hatte er die Rechnung ohne Nancy gemacht, den sie war eine ausgezeichnete Schwimmerin und ihn im Wasser weit überlägen.

 

 

In mitten des Sees gab es eine kleine Insel, hier ruhte sich Hansi etwas aus, bis er genügend Kraft für den Rückweg hatte, und zurück schwamm.

 

 

 

54.

Aber in der Zwischenzeit, wurde Nancy unerträglich lästig. Sie gestand ihm wieder ihre Liebe,Und drohte sogar mit Selbstmord. Sie war erst still, Als Hansi zu ihr sagte, wenn du es doch endlich einmahl wahr machen würdest, damit dieses peinliche Affentheater endlich ein Ende findet. Ihr fiel die Kinnlade herunter,Und sie schnappte nach Luft, wie ein Karpfen auf dem trockenen. Jetzt schien sie endlich begriffen zu haben, daß Hansi nichts von ihr wollte.

Als sie am anderen Ufer wieder angekommen waren, zog sie ihren Jungen an, und sie verschwanden genau so schnell wieder, wie sie gekommen waren. Jetzt saß Jana mit Hansi am Ufer, und sahen der kleinen Lisa zu, wie sie mit ihren Geschwistern im Wasser schwimmen übte. Hansi erzählte, was ihn da gerade auf der Insel wiederfahren war, und sie lachten darüber,

Bis sie durch das klingeln von Janas Telefon unterbrochen wurden. Jana ging dran, und sagte nach einer kuren Weile, ich bin schon auf dem Weg. Sie Rief, Hansi, bitte fahre mich zur Praxis,

Ich muss dringend weg.

Sie fuhren schnell wie der Wind zur Praxis, und Jana holte schnell ihre Ente aus der Garage und sauste los mit ihrer Sauseente. Auf der Waldwiese von Bauer Mantel, lag die Frau in den Wehen,

Und es konnte jeden Moment zur Geburt kommen.

Als Jana am Ort eintraf, ging alles ganz schnell,

Und ein neuer kleiner Erdenbürger erblickte das licht der Welt.Jana versorgte das Kind,

 

 

55.

Und die Frau des Bauern.Bauer Mantel fuhr jetzt schnell nach Hause, um das Nötigste für seine

Frau und das Kind zu holen.

Er war dabei so aufgeregt, daß er noch nicht einmal gefragt hatte ob es ein Junge oder ein Mädchen sei.

Er schrie auf dem Hof den anderen zu, schnell, wir haben einen Jungen, was wie durch einen Zufall auch stimmte.

 

Jana fuhr nach getaner Arbeit, wieder zum Badesee, wo Hansi schon ungeduldig auf sie Wartete, da es schon spät war, waren die Kinder alle schon nach Hause gegangen, und es wurde ruhig am See.

Hansi packte den Picknickkorb aus, und sie begannen mit dem Abendessen, in der freien Natur.

Die Sonne war bereits unter gegangen, und Hansi hatte

 

56.

Die Fackeln angezündet. Eng umschlungen, lagen sie auf der Decke, Und küssten sich. Sie waren so ineinander Verliebt, das sie noch nicht einmal merkten,Wie die Mücken ihnen zusetzten.

Es war an einen Samstag vormittag, Jana ging mit Hansi auf den Flohmarkt, eine ihrer Leidenschaften, war es alle möglichen alten Dinge zu sammeln, Die sie zu Dekoration’s Zwecken benutzte.Es machte ihr einen großen Spaß, Die Stände zu durchwühlen, und mit den Leuten um den richtigen Preis zu handeln.

Hansi war da ganz anders, er bezahlte, was die Leute wollten, und fertig war der Handel, deshalb wurde er auch hier und da über das Ohr gehauen, und kaufte Dinge, die in jeden Laden noch billiger waren.Er legte seinen Arm um Janas Schultern, und ging stolz mit ihr von den einen zu dem anderen Stand. Als sie am Ende des Flohmarktes angelangt waren, sahen sie die Stände der Kinder, die hier auf ausgebreiteten Decken ihr Taschengeld mit ihren alten Spielzeugen aufbesserten. Sie sahen sich auch diese Stände an und kauften ein paar Figuren für den Garten des Doktors. Als sie am Nachmittag mit ihrer Ausbeute nach Hause ging, stand ein nagelneuer Passat mit einer großen Schleife vor der Tür, wo rauf geschrieben stand, dein neuer Dienstwagen, Dr. Schmidt. Sie hatten den Wagen pünktlich geliefert, und da Jana nicht zu Hause war, legte der Dr. die Schlüssel mit der Zulassung ihr auf den Schreibtisch, bevor er wieder mit seinen Angelgeräten verschwand.

 

 

57.

Jana war außer sich vor lauter Freute, und küsste Hansi ab, als habe er ihr den Dienstwagen gekauft.

Hansi, der nichts dagegen hatte, nahm die Küsse dankend an. Er umarmte Jana, und hielt sie fest in seinen Arm.

 

Es war noch sehr früh am Morgen, als das Telefon klingelte, erschrocken wurde Jana von den lauten läuten aus dem Bett gerissen.

Eine aufgeregte Stimme, erzählte was von einem Jagdunfall. Jana verständigte wie immer den Notarzt, der sich auch sofort mit dem RTW auf den Weg machte. Als Jana in den Wald, an der besagten Stelle ankam, stand da schon ein Jäger, und sagte, Kommen sie schnell, Frau Doktor.

Er nahm ihren Arztkoffer und ging damit voran.

 

 

 

 

58.

Auf einer Waldlichtung, lag ein Mann.

Er hatte bereits viel Blut verloren,

Und drohte in das Koma zu fallen.

Eine Fehlgeleitete Kugel, hatte ihn die linke Schulter zertrümmert, und ein paar Venen verletzt. Jana versorgte die Wunde, und spritzte ein Schmerzstillendes Mittel, wie sie es in so einen Fall immer tat. Nun warteten sie auf den Notarzt, und auf den RTW.

Da Jana keine Trage hatte,

Und den Mann nicht unnütze quälen wollte,

Blieben sie an Ort und Stelle. Zwei Jäger,

Gingen auf die Straße, um den ankommenden Notarzt den Weg zu weisen.Es dauerte außergewöhnlich lange, und Jana zog ihr Handy aus der Tasche, um sich zu informieren,

Warum der Notarzt nicht kam. Der Notarzt, war auf der Autobahn, und wühlte sich durch den Stau. Da die Meisten Autofahrer wieder versetzt fuhren, um den Stau besser überblicken zu können, hatten sie keine Rettungsgasse gelassen,

Und eine Motorratstreife der Autobahnpolizei musste den Weg erst frei räumen.Da der Mann große Schmerzen hatte entschloss sich Jana ihn jetzt Morphium zu spritzen, Um es dem Verletzten so angenehm wie nur möglich zu machen. Es dauerte über eine Stund, ehr der Notarzt eingetroffen war. Der Patient aber war stabil und schlief jetzt, so das sie ihn sofort abtransportieren konnten. Bei ihnen wahr er ja in den bersten Händen, und ich hatte für keinen Moment bedenken, das etwas schiefgehen konnte. Denn sie verstehen ihr Handwerk.

 

59.

Die Jäger aber brachen die Jagt ab, und verließen den Wald, denn sie hatten die Polizei informiert weil ein jeder Jagdunfall meldepflichtig war, und untersucht werden musste. Jana packte ihren Koffer zusammen und fuhr nach Hause, um sich vor der Sprechstunde noch zu waschen und entsprechend umzuziehen, denn sie war wieder im Nachthemd und den Jogginganzug bekleidet.

 

Als sie zu Hause ankam, war Dr. Schmidt von seiner Angeltour zurück, und räucherte in seinen Garten Fische. Er hat für diesen Zweck,

Sich vor Jahren einen kleinen Räucherofen bauen lassen. Na mein Kind, wie gefällt dir der neue Wagen, sagte er, als er Jana sah. Ausgezeichnet,

Sagte Jana, und bedankte sich für das Auto.

Sie hatte noch nicht so viel verdient,

 

 

 

 

60.

Um sich einen neuen Wagen leisten zu können,

und das Wusste der Doktor.Jana setzte sich für einen Moment zu ihn in den Garten, und sah ihm beim räuchern zu. Wo kann mann im Rhein am besten angeln, fragte er.Und Jana sagte, mein Vater, sitzt meisten in Köln am Kennedy Ufer, bei der Hohen Zollern Brücke.Kann mann da in der Nähe sich ein Zimmer mieden, wollte er wissen? Sicher, sagte Jana.Am Nachmittag, nach der Sprechstunde, Rief sie ihren Vater an, und fragte ob der Dr. Schmidt für ein paar Tage im Gästezimmer bleiben könne, Ihr Vater war begeistert von der Idee, So konnte er mit einen Kollegen Fischen,Und dabei noch über die Arbeit fachsimpeln. Als Jana das Dr. Schmidt erzählte,

War der ganz aus dem Häuschen. Nun konnte er doch einmal im Rhein angeln, was bis jetzt immer nur ein Wunsch geblieben war.Als er noch jung war, hatte er nie das Geld dafür.Als er dann das Geld hatte, fehlte im die nötige Zeit.

machte auch ständig Gebrauch davon.

Jana ging auf ihre Etage, um sich noch ein bisschen hinzulegen, denn sie hatte in der Letzten Nacht nicht viel geschlafen. Doch die kleine Katze war mit in das Schlafzimmer gehuscht, und kitzelte sie an den Füßen, oder biss sie mit ihren kleinen Zähnchen in die Finger, damit sie nicht schlafen konnte.

Nach dem sie es mehrmals versucht hatte, und der kleine Teufel keine Ruhe gab, brachte sie den kleinen

 

 

 

61.

Frechen Kater in sein Körbchen das im Nebenzimmer stand, und schlief bald danach ein. Hansi holte sie gegen zwanzig Uhr ab, und sie setzten sich noch nach dem essen in den kleinen Biergarten an der Esche, und genossen die schöne laue Sommerluft.

Sie beobachteten die Sonne, bis sie hinter dem Horizont untergegangen war.

 

 

Bevor sie nach Hause gingen, machten sie noch einen Spaziergang an der Esche entlang, und setzten sich wieder auf die kleine Bank am Wegrand.

Hansi nahm Jana fest in den arm und küsste sie im Mondenschein. Es war ein wunderschöner Abend, und sie konnten ihn ohne die geringste Störung genießen, was nur sehr selten der Fall war.

 

 

62.

Denn als Feuerwehrmann, und als Ärztin, waren sie ja quasi immer im Dienst, und konnten jeden Moment angefordert werden.

Sie saßen noch bis tief in die Nacht auf der kleinen Bank. Als Jana sagte, komm wir gehen, mir wird langsam kalt, gab Hansi ihr seine Jacke, und brachte sie nach Hause, und küsste sie zum Abschied noch einmal,Bevor er auch nach hause ging.Das Erntedankfest, stand vor der Tür, Jana hatte den Bereitschaftsdienst übernommen.

Die Feuerwehr sicherte das Feuerwerk und den Platz ab. Jana richtete sich schon langsam im Zelt des DRK ein. Zum Erntedankfest, wurde immer ein großer aufwand betrieben. Von Fahrgeschäften bis Los oder Schießbuden, war alles vorhanden.Vor dem Rathaus, wurde wie immer eine große Bühne aufgestellt, wo Hansi der Bürgermeister, mit einer Ansprache, das Fest eröffnete. Anschließend spielen zahlreiche Bands im Vorprogramm bis zum Abend.Im Hauptprogramm, kam die Attraktion. Da wie immer in der gesamten Zeit der Alkohol in Strömen floss, gab es auch die dementsprechende Menge an Schnapsleichen, Schlägereien oder andere Verletzungen. Da hatte die Ärztin Jana schon alle Hände voll zu tun, doch außer Marta, halfen ihr noch acht Sanitäter, die mit ihren Tragbahren die Schnapsleichen einsammelten.

Nach eingehender Untersuchung, wurden sie mit den Städtischen Kleinbus auf eigene Kosten nach Hause gefahren. Dort schliefen sie ihren Rausch aus, und kamen danach wieder, um weiter zu feiern.

 

63.

In den Biergärten spielten Blaskapellen, die eigenst aus Bayern oder Böhmen dazu eingeladen wurden.

Hier saßen für gewöhnlich die älteren Leute,

Und bei denen ging für gewöhnlich auch alles gesitteter zu, als wie auf dem großen Festplatz.

Die Meisten Streitigkeiten, gab es wie immer bei den Schaustellern. Einige Kunden, an den Schießbuden, fühlten sich betrogen. Denn sie waren im Örtlichen

 

 

Schützenverein, die Schützenkönige.

Und hier trafen sie kein Scheunentor, mit den Luftgewehren. Als einer fragte, ob überhaupt alles mit den Flinten in Ordnung sei, und einen verzogenen Lauf feststellte, war die Schlägerei perfekt.

 

 

 

64.

Denn der Schausteller, stritt alles ab und wollte die Jungs als dumme Bauernburschen abstempeln.Nun griff auch die Polizei ein, und der Skandal war perfekt. An anderen Fahrgeschäften gab es Ärger, weil die Fahrzeiten viel zu Kurz waren. Es ging so weit, das der Rummelplatz fast leer war, und sich keiner mehr für sie inertisiere. Jana hatte einen langen Tag, es war bereits nach zweiundzwanzig Uhr, und der Rommel sollte schon längst geschlossen sein. Doch das schien bei den meisten keine Gültigkeit zu haben, und so musste die Polizei wieder ausrücken, und den Leuten beim schließen behilflich sein.Auf der Hauptbühne begann die Band aus England mit ihrem Rockkonzert. Das sollte noch Ca. zwei stunden dauern, und dann wäre es auch überstanden. Jana saß wie erschlagen auf einer Bank vor dem DRK Zelt, und atmete erst einmal so richtig durch.Jetzt brachte der Abend die erste Abkühlung,Bis jetzt hatte die Sonne kandeln auf das Zeltdach gebrannt, und sie hatten immer vierzig bis fünfzig Grad Wärme im Zelt, obwohl die Eingänge und Fenster geöffnet waren. Ob wohl gerade ein knall hartes Rockkonzert ablief, kamen keine Verletzten mehr zu Jana. Die bekannten Schnapsleichen waren auch schon zum größten Teil zu Hause in ihren Betten,und die Rettungskräfte, konnten jetzt etwas kürzer treten. Als das Konzert beendet war, Gab es noch eine Autogrammstunde. Bevor sich der Platz so langsam leerte. Hansi der die gesamte Zeit in seiner Eigenschaft als Bürgermeister unterwegs

 

65.

Gewesen war, kam jetzt zu Jana, Setzte sich mit auf die Bank, und hielt ihre kleine zarte Hand. Er fühlte, wie sie körperlich abgeschlafft und müde war. Komm, ich bring dich jetzt nach Hause,

Wenn jetzt doch noch irgendetwas sein sollte.

Dann hat er Pech gehabt, denn den lasse ich dann zu Dr. Baumbach bringen, der freut sich auch,

Wenn er wieder einen Patienten bekommt.

 

 

Hansi brachte Jana die paar Meter nach Haus, verabschiedete sich vor der Haustür, und küsste sie noch einmal bevor er ging.

Jana machte sich fertig und ging zu Bett, wo schon der kleine freche Kater auf ihr Kopfkissen schlief, und leise vor sich hin schnurrte.

Marta hatte auch ihre sieben Sachen gepackt, und war nach Hause gegangen. Hansi sah es für seine

 

 

 

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Pflicht an, noch einen Kontrollgang über den Platz zu unternehmen, bevor er die Kameraden der Freiwilligen Feuerwehr nach Hause schickte.

Dr. Schmidt, war für dieses Wochenende nach Köln gefahren, wo er Janas Eltern kennen lernte,

Und mit ihr Vater an die Hohen Zollern Brücke zum fischen ging.Die beide verstanden sich ausgezeichnet, sie waren ja auch beide Praktische Ärzte, mit jeder Menge Lebenserfahrung. Sie Angelten, und fachsimpelten die gesamte Zeit und waren sich auch so immer einig.Janas Mutter, brachte den zweien sogar das Mittagessen an den Rhein. Am kommenden Montag, Würde Dr. Schmidt wieder hier sein,Und Jana für ein paar Tage vertreten, denn sie möchte gerne für ein paar Tage, mit ihren frechen kleinen Kater bei ihren Eltern ausspannen. Hier gab es genügend Platz, und zwei andere Katzen waren auch schon da.

Es war Montag morgens, Jana war bei Zeiten aufgestanden, um einzukaufen.Heute war der Tag an denen Dr. Schmidt zurück kommen würde.

Jana hatte gerade ihre Einkäufe verstaut, als sie zu einem Unfall gerufen wurde.

Schnell wie immer, ergriff sie ihren Arztkoffer, und machte sich mit dem neuen Passat auf den Weg.

Doch was sie heute zu sehen bekam,

Ließ ihren Atem stocken. Ein achtjähriger kleiner Junge,

 

 

 

 

67.

War mit seinen Fahrrat unter einen Tanklastzug gekommen, und dessen Beinchen wurden mit den Hinterrädern überrollt.

Jana spritzte den Jungen sofort, das er seine Schmerzen nicht mehr spüren würde. Sie rief,

Den Notarzt, und empfahl die Rettung mit einen

 

 

Hubschrauber durchzuführen.

Der Notarzt, kannte Jana, und wusste, wenn sie so etwas anregt, so machte es einen Sinn, und er ordnete die Luftrettung sofort an.

Die Eintreffende Feuerwehr und Polizei, sicherten die Unfallstelle, und Jana ließ von den Beamten eine Rettungszone für den Hubschrauber freiräumen, damit

 

 

 

 

68.

Der so nahe wie nur möglich bei den Jungen landen konnte. Jana war es gelungen, den Jungen zu stabilisieren, bist der Notarzt mit der Luftrettung eintraf. Er lobte wie immer ihre gute Arbeit, während die Rettungssanitäter den Jungen an Bord des Hubschraubers brachten, um ihn in eine Spezialklinik in das entfernte Höxter zu verbringen.Als Jana wieder zur Praxis zurück kam,Hatte ein Bode einen großen Korb mit roten Rosen für sie abgegeben. Von wem sind die denn, fragte Jana, und zog das kleine Kärtchen aus der mitte der Rosen.Sie kamen von dem Bankdirektor, Er war heute morgen aus dem Krankenhaus entlassen wurden, und das war seine erste Handlung.Denn er verdankte Jana sein Leben, Und war sehr dankbar dafür.

Im selben Moment, fuhr Dr. Schmidt vor,

Begann wie immer zuerst seine Angelausrüstung auszuladen, schleppte seine Kühlbox in den Garten zur Laube, wo der Räucherofen stand.

Und dann kam er erst herein mit den Worten, guten Morgen meine Damen. Dabei sah er Jana an,Und sagte, ich habe den Hubschrauber gesehen, Was war denn los? Jana berichtete ihm alles, und er schüttelte den Kopf, und sagte, da hat er aber noch einmal Glück gehabt, das nichts Schlimmeres passiert ist. Der Junge hätte Tot sein können. Jana sah den Dr. an und dachte dabei, was kann für einen kleinen Jungen wohl noch schlimmer sein als seine Beine zu verlieren.

Am späten Nachmittag, rief Jana in der Weserberglandklinik in Höxter an. Der Junge wurde

 

69.

Noch operiert, und Jana erfuhr nur,

Das sie seine Beine retten konnten.

Um noch näheres zu erfahren, solle sie in zwei Stunden noch einmal anrufen.

Aufgeregt, schaute sie laufend auf die Uhr,

Doch der verdammte Zeiger wollte einfach nicht rücken.

Die Sprechstunde war auch schon beendet,

Also ging sie in den Garten, um bei Dr. Schmidt etwas Ablenkung zu finden.

 

 

Der Dr. bereitete seine Fische zur Weiterverarbeitung vor, aus den Forellen, machte er sauere Rollmöpse,

Und die Aale räucherte er wie immer. Eine große Brasse, hatte er schon Filetiert,

 

 

 

 

70.

 

Um die Filets mit in den Würzigen Rauch zu hängen. Er wollte damit nur noch etwas warten, damit die Gewürze noch etwas besser einziehen konnten.Jana staunte, denn über Fisch und dessen Zubereitung, wusste der Dr. einfach alles. Da er ständig mehr fing, als er essen konnte, versorgte er all seine Freunde, Nachbarn und bekannte ständig mit seinen Fischspezialitäten.

Jana schaute ständig auf die Uhr, wie ein ungeduldiges Kind, was auf den Wehnachtsmann wartet. Sei doch nicht so hippelig, sagte der Dr. und legte ihr ein frisch geräuchertes Forellenfilet auf einen Teller, und sagte probier doch einmal. Jana kostete,Und der Fisch war einfach lecker,

Aber ihr war jetzt nicht zum essen zu mute.

Als die zwei Stunden endlich vergangen waren,

Griff Jana wieder zum Handy, und atmete auf,

Als sie erfuhr, das der kleine, keine Folgeschäden davon tragen würde, außer ein paar Narben.

Sie bedankte sich bei den Kollegen,

Und fuhr mit ihren Auto zu der betroffenen Familie,Um die gute Nachricht zu überbringen.

Als sie zurück kam, sagte der Dr. hast du schon gepackt, oder willst du nicht mehr fahren.

Jana schaute, denn sie hatte wirklich vor lauter Aufregung vergessen, daß sie einpaar Tage zu ihren Eltern fahren wollte. Morgen früh, geht es los, Sagte sie und ging nach oben, um zu packen.

Dr. Schmidt übernahm ab sofort ihren Dienst,

Und sie konnte sich noch in aller Ruhe mit Hansi zum Essen im Ochsen treffen.

 

 

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Sie schauten sich um, aber konnten Nancy nirgends Enddecken, Sonderpaar, sagte Hansi, sonnst schleicht sie immer sofort um ihn herum. Vielleicht, macht sie gerade eine Pause, sagte Jana. Aber als ein anderer Gast, nach Nancy fragte, sagte der Gastwirt, die hat gekündigt, und ist weggezogen. Ich glaube nach Erfurt, fügte er seinen Worten noch hinzu.

 

 

Hansi und Jana, genossen in aller Ruhe ihr Abendessen.

Sonst wurden sie dabei immer von Nancy auf irgendeine Art dabei unterbrochen, aber jetzt wo sie weg war. Hatten sie das Gefühl, als ob irgendetwas ihnen fehlen würde. Selbst Hansi sagte, ich hätte nie geklaubt, daß ich sie einmal vermissen würde. Doch ob

Sie es einsehen wollten oder nicht, hatte Nancy mit ihrer Naivität ihr Leben irgendwie doch

 

72.

beeinflusst.Nach dem Essen, machten sie noch einen Spaziergang, zum Waldrand, wo die Radlerhütte stand, und beobachteten den Sonnenuntergang. Sie sprachen über ihre alltäglichen Sorgen,und Jana sprach noch einmal mit Hansi über den verunglückten Jungen, von heute morgen.Hansi hatte wieder seinen Arm um ihre Schulter gelegt, und hielt sie ganz fest in seinen Armen, als ob er fühlte, daß sie es gerade brauchte. Er zog sie fest an sich und küsste sie auf die Wangen, und sagte dabei, das war noch einmal Glück im Unglück. Ja sagte Jana und begann dabei zu weinen. Es war ihr doch mehr an die Nieren gegangen als sie dachte, und es wurde höchste Zeit, daß sie für ein paar Tage ausspannen tat.Langsam gingen sie den schmalen Weg zurück, der sie an den Ufer der Esche entlang führte. Sie setzten sich noch für einen Moment auf die Kleine Bank, und Hansi küsste sie wieder. Sie war glücklich, das sie Hansi hatte, denn mit ihnen und dem Dr. konnte sie über all ihre Probleme sprechen, und das tat gut in einer fremden Stadt.Alle mochten Jana und gaben ihr das Gefühl eine von ihnen zu sein, doch sie ist und bleibt eine Kölnerin von ganzen Herzen. Es würde noch sehr viel Wasser der Esche herunterfließen müssen, ehr sich das ändern würde. Aber die Zeit, heilt ja bekanntlich auch alle Wunden, wenn mann daran klaubte.

Langsam setzten sie ihren Weg fort, und als sie die Steinbrücke vor dem Stadttor überquerten, konnten sie

 

 

73.

Den Mond sehen, wie er sich golden in das Wasser der Esche spiegelte. Hansi zog Jana wieder zärtlich an sich heran,

und küsste sie noch einmal voller Hingabe auf den Mund.

Jana die seinen Kuss erwiderte, wurde zu Wachs in seinen starken Armen.

 

 

Langsam schlenderten sie weiter wie zwei frisch verliebte durch den Mondenschein,

Bis sie wieder vor der Praxistür standen. Oh,

Schon zwei Uhr, sagte Jana,

Und gab Hansi einen Abschiedskuss,

Bevor sie in das Haus ging.

Am kommenden Morgen,

stand sie gegen neun auf, frühstückte mit ihren Kater und sie machten sich

 

 

 

74.

danach reisefertig. Sie stellte die Box mit dem Katerchen auf den Beifahrersitz ihrer Sauseente, und befestigte sie mit dem Beifahrergurt, bevor sie losfuhr. Sie freute sich schon jetzt darauf ihre Eltern wieder zusehen. Sie fuhr mit einer angemessenen Geschwindigkeit der A4 hinauf und hörte dabei eine CD der Kelly Family, und sang dabei leise mit. Sie kam gut voran, und machte wieder am Kirchheimer Dreieck eine ausgedehnte Pause. Der kleine Kater aber, hatte die gesamte fahrt verschlafen. Denn er war wieder Nachtaktiv und hatte die gesamte Wohnung auf den Kopf gestellt, und alle Regale abgeräumt. Nun lag er da, und tankte neue Energie, Um den nächste Blödsinn anzustellen.

Am späten Nachmittag, hatten sie das Haus der Eltern erreicht, Jana schnallte die Box mit dem Kater ab, der jetzt immerhin schon seine Augen öffnete und die neue Umgebung bemusterte. Janas Eltern, kamen aus dem Haus gelaufen, um sie zu empfangen.Groß war die Freude, und sie hatten sich viel zu erzählen. Ihr Vater erzählte von der Angeltour, Die er mit Dr. Schmidt unternommen hatte,Und war begeistert darüber. Dr. Schmidt, Hatte ihm im Gegenzug nach Hohen Tann eingeladen, um dort mit ihnen den großen See unsicher zu machen.Davon Hatte ihr Dr. Schmidt gar nichts gesagt, Ob er es vergessen hatte, oder sollte es eine Überraschung werden, fragte sie sich. Sie saßen im Garten, und tranken Kaffee, Jana hatte die Box geöffnet, und der Kater schaute heraus und beschnupperte die

 

 

75.

Umgebung.Es hatte den Anschein, als ob es ihn hier nicht so richtig

Gefallen würde, denn er zog es vor, für das erste lieber in der Box zu bleiben und zog sich nach seinen Geschäft wieder in sie zurück. Janas Mutter holte den kleine Racker wieder heraus, legte ihn sich auf den Schoß und graulte ihn sein Fell. Das schien er zu mögen, denn er hielt still, und konnte nicht genug Streicheleinheiten bekommen. Jana besuchte ihre Freunde, um ihn von der Gutgehenden Praxis zu erzählen, und wie gut sie es mit Dr. Schmidt getroffen hatte. Doch sie erntete nur ungläubige Blicke, und hatte den Eindruck, daß ihr keiner glauben würde. Aus diesem Grund, lud sie kurz entschlossen ihre beste Freundin ein, bei ihr den Urlaub zu verbringen.

 

In Thüringen war es sehr schön und ruhig in den

 

 

76.

Kleinstädten oder auf den Dörfern. Hier konnten sich abgespannte Großstädter sehr gut erholen.

Aus diesem Grund, nahm Hellen die Einladung dankend an. Janas Vater würde die Praxis sowieso wegen seinen Urlaub bald schließen, und dann hätte sie Zeit. Die beiden unternahmen noch einen Bummel durch Köln, und hörten auf der Domplatte noch ein paar Musikstudenten beim Musizieren zu, die sich so ihr Taschengeld, etwas aufbesserten. Sie gingen zusammen zum essen in ein Lokal, und tranken in aller Ruhe ein paar Kölsch.Da hatte sich Jana schon lange darauf gefreut. In Thüringen, gab es zwar ein Spitzenbier, Aber Kölsch, blieb nun mal Kölsch.

Gegen zweiundzwanzig Uhr traden sie den Nachhauseweg an, und gingen zu Bett.

Janas Mutter, spielte noch immer mit dem kleine Kater, der unermüdlich hinter ihren Besen herjagte. Janas Vater hingegen, kam ihr in der Hauseinfahrt mit seinen gesamten Angelkram entgegen,Und wünschte ihr eine gute Nacht.

So vergingen die Tage in Köln. Jana saß wieder am Tanzbrunnen und dachte an Hansi,

Er fehlte ihr sehr. Und aus diesen Grund,

Beschloss sie einen Tag ehr zurück zufahren,

Um ihn, mit ihm zu verbringen.

In den kommenden Tagen, ging sie mit ihrer Freundin shoppen, und machten die Stadt unsicher. Aber Jana hatte schnell von dem Trubel die Nase voll. In Hohen Tann, war alles viel langsamer, und es kam nicht so eine Hektik auf wie hier, wo alles nur noch

 

 

77.

Schnell durch die Läden hastete und keiner mehr die Zeit für einen anderen hatte.

In Hohen Tann, nahm man sich noch die Zeit.

Hier gingen die Uhren noch etwas anders,

Die Leute gingen noch auf einander zu und sprachen miteinander.

Sie grüßten sich noch gegenseitig,

und erzogen ihre Kinder noch zur Höflichkeit, die schon von Kindheitsbeinen an die Leute grüßten.

Ein altes Thüringer Sprichwort, besagt, wenn du einen älteren Mann siehst,

dann grüße ihn höflich, denn er könnte dein Vater sein.

 

Der Tag der Abreiße war gekommen, Jana lud ihre Sachen in die Sauseente, schnallte die Box mit dem

 

 

 

78.

Kleinen Frechdachs wieder auf dem Beifahrersite an und verabschiedete sich von ihren Eltern.

Sie machte wie Üblich am Kirchheimer Dreieck eine aus gedehnte Paus, Und war erstaunt, das der kleine Kater wieder fest schlief.

Ob das an den schaukeln des Autos lag, oder ob er einfach nur eine alte Schlafmütze war, wusste Jana nicht, und ließ ihn schlafen.

Am späten Nachmittag, kamen sie wieder in Hohen Tann an, und Jana setzte den Faulpelz in den Garten. Hier kannte er sich aus, und begann so gleich sein Spielzeug durch den Garten zu schleppen.Jana brachte ihre Sachen auf ihre Etage,Und setzte sich auf die Terrasse.

Sie war allein im Haus, die Angelsachen des Doktors fehlten, und den Rest, konnte sie sich denken. Hansi, der durch sein Bürofenster Janas Ente gesehen hatte, kam auch sofort angelaufen,

Um sie zu begrüßen.

Sie saß auf der Terrasse, und sortierte ihre Post.

Hansi kam gleich wie immer durch die Gartentür, und hieß Jana willkommen zu Hause.

Sie erzählten sich gegenseitig wie es ihnen in den letzten Tagen ergangen war.

Hansi lud sie zum Essen in den Ochsen ein, und anschließend, machten sie wieder einen Verdauungsspaziergang durch die Natur.

Sie liefen am See entlang, und gingen wieder zum Waldrand. Von hier hatten sie einfach eine fantastige Aussicht auf die Umgebung.

Sie sahen sich den Sonnenuntergang zusammen an und turtelten wie die Täubchen dabei.

 

 

79.

Hansi hielt Jana wieder fest in seinen Armen,

Und sagte, was ist den jetzt los.

Es begann wie aus heiteren Himmel zu regnen. Es ging ein Wahrer Platzregen herunter,

und sie waren im nu vollkommen durchweicht. Da Jana jetzt begann zu frieren,

 

 

Machten sie sich auf den Kürzesten

Weg auf, nach Hause zu gehen.

Es war samstags, Jana kam gerade vom Bäcker,

Als Hansi ihr vor der Praxis begegnete.

Guten Morgen mein Schatz,

sagte er, und gab ihr zur Begrüßung ein Küsschen auf die Wange.

Jana, bitte nehm dir heute,

an deinen freien Tag nichts vor.

Ich möchte dich meinen Eltern vorstellen.

 

 

 

80.

Jana war nicht sonderlich erstaunt, denn sie gingen nun schon ein paar Wochen zusammen,

Und wussten beide was sie wollten. Da war es normal, daß man seinen Partner, seinen Eltern vorstellte. Sie hatte ja schon selber daran gedacht,

Aber Frauen, sollten in solchen Dingen immer den Männern den Vortritt lassen. Ja das ist Toll, und wann willst du mich abholen? Gegen vierzehn Uhr, sagte Hansi. Sie hatten ja keinen weiten Weg, bis zu dem Sägewerk, seiner Eltern. Jana war ja auch schon in ihrer Eigenschaft als Arzt da, wo Vater seinen Hexenschuss hatte. Gegen vierzehn Uhr, stand Hansi wie abgemacht vor der Tür, und holte Jana wie besprochen ab.

Er hakte sie in seinen Arm ein,

Und sie gingen langsam los. Als sie die ersten hundert Meter hinter sich gebracht hatten, vernahm Jana ein leises Miau.

Als sie sich umdrehte, sah sie, daß der kleine Kater ihr gefolgt war. Wo willst du den hin,

Sagte sie, und nahm ihn zärtlich auf den Arm.

Da der Weg zum Sägewerk, jetzt bereits kürzer war, als wie nach Hause, sagte Hansi. Nimm ihn ruhig mit,Meine Eltern mögen Katzen. Den kleinen Kerl, taten die Beine weh, und Jana musste ihn auf der Schulter tragen bis sie am Sägewerk, Ihn vor der Tür in das Gras setzte. Hier begann er einen Schmetterling hinterher zu jagen. Hansis Mutter hatte bereits den Kaffeetisch auf der Terrasse eingedeckt.Hansis Vater, kam aus dem Sägewerk, Und begrüßte Jana, die sich sofort und besorgt, nach seinen Hexenschuss erkundigte.

 

 

81.

Hansis Vater war alt, und arbeitete normalerweise nicht mehr Körperlich,

aber wenn not am Mann war,

Packte er schon noch mit zu.

Die Frauen verstanden sich sofort ausgezeichnet, und Hansi machte mit seinen Vater einen Rundgang durch die Sägemühle, während die Frauen den Kaffee brühten. Sie vereinbarten, am nächsten Sonnabend,

 

 

das alljährliche Schlachtfest abzuhalten.

Der Vater übergab Hansi eine Liste, für die Gewürze, und was sie sonst noch alles benötigen würden.Aber bring bitte dein Mädchen mit,

Sagte der Vater.

Sie gingen zurück, auf die Terrasse, und tranken mit ihren Frauen Kaffee.

Hansi erzählte Jana von dem bevorstehenden

 

 

82.

Schlachtfest, und teilte ihr mit, daß sie recht herzlich eingeladen sei. Jana nahm dankend an,

Denn ein Schlachtfest, hatte sie noch nie miterlebt. Ihr Vater hatte schon einmal Zuhause davon gesprochen. Und hier in Thüringen, wo die Traditionen noch hochgehalten wurden, war es etwas ganz besonderes. Sie saßen alle da und schauten den kleinen Kater zu, wie er herum tobte. Wo kommt der denn her, Fragte Hansis Vater? Das ist Janas Wegbegleiter, Sagte Hansi darauf, und der Vater lachte.Andere kamen mit einen Hund, und Jana mit einer Katze. Das machte sie in der Stadt einzigartig. Aber sie war für Hansi ja auch etwas Besonderes.Der Tag verging, und sie sollten auf jeden Fall,

Noch bis zum Abendessen bleiben.Da Jana heute frei hatte, und nichts anderes zu tun, Nahmen sie die Einladung dankend an. Hansi zeigte nun Jana die gesamte Umgebung, Wo er als Kind gespielt hatte, sowie sein altes Baumhaus, was immer noch stand. Es war zwar morsch,Und nicht ratsam hinauf zu klettern, aber es stand noch, und erinnerte Hansi an eine schöne Kindheit.

Sie liefen über die Wiesen bis runter zur Esche, von wo aus sie zum See herüber liefen,

Und sich auf der kleinen Bank wieder etwas ausruhten.Es war ein schöner Tag, die Sonne brannte nicht ganz so heiß als sonst, und machte den Spaziergang angenehm. Hansi umarmte Jana, und küsste sie wieder.Er war bis über beide Ohren, in sie verliebt, was man auch von Jana behaupten konnte. Hansis Schwester

 

 

83.

Eva, schloss gerade die Apotheke, und machte sich auch auf den Nachhauseweg.

Hansi sagte, komm wir müssen pünktlich sein,

Und ich möchte dir noch den Aussichtsturm zeigen, Den ich im vorigen Jahr mit meinen Vater, für die Touristen gebaut habe.

 

Am Turm angelangt, kletterten sie hinauf, und bewunderten die herrliche Fernsicht, die sie von hieraus hatten. Von hieraus, konnte man den Inselsberg sehen, oder in der anderen Richtung, den Ruppberg oder Oberhof. Jana fand es wunderschön hier.Obwohl sie schon einige Monate hier war, gab es immer wieder etwas Neues zu entdecken.Hansi küsste sie noch einmal auf dem Turm, und dann gingen sie langsam wieder zum Sägewerk zurück.

Denn er wusste wie sehr sein Vater Unpünktlichkeit hasste. Als sie wieder auf der Terrasse saßen. Mussten

 

84.

Sie über den kleinen Kater lachen, Hansis Vater,

Hatte ihm ein Räucherfisch gegeben, der größer war als er selbst. Nun versuchte der kleine Kerl den großen Fisch zu verdrücken. Sie aßen alle gemeinsam zu Abend, als Hansis Mutter mitbekam, Das Eva und Jana sich schon lange kannten.Etwas enttäuschst, sagte sie zu Eva, du hättest mir ruhig etwas sagen können.

Nach dem Essen, verabschiedeten sie sich von Hansis Elter, und von Eva, und machten sich auf den Nachhauseweg. Nur der kleine Kater,

War so kugelrund, das sie ihn von Anfang an tragen mussten. Hansi brachte Jana nach Hause,

Denn sie hatte am Sonntag wieder Bereitschaftsdienst. Dr. Schmidt, vertrat sie noch manchmal, Damit sie etwas zur Ruhe kommen konnte. Aber morgen, gab es ein Angelwettbewerb, Und das war dem Doktor Heilig.Hansi kam noch mit herauf in Janas Wohnung, wo sie sich noch etwas unterhielten.

Er wollte nicht mehr all so lange bleiben,

Denn auch er hatte sich für den Wettbewerb eingeschrieben, und die Startgebühr bereits bezahlt.Er ging noch kurz zum Doktor, als er sich mit einem Kuss, von Jana verabschiedet hatte,

um sich mit ihn Abzusprechen, wann und wo er den Doktor abholen sollte. Denn Hansi hatte seinen Campingaufbau noch auf dem Geländewagen, und das machte sich auf alle Fälle besser, als ein PKW.

Am Sonntag, gegen Mittag, wird Jana angerufen. Die Frau Reim, ist der Treppe heruntergestürzt.

 

 

85.

Jana eilt sofort zu ihr, und muss feststellen, daß sie sich wahrscheinlich den linken Knöchel gebrochen hat.

Jana stillt ihr die Schmerzen, und ruft einen Notarzt, und den RTW, denn die Frau, muss unbedingt in das Krankenhaus zum Röntgen, und zum anlegen eines Gipsverbandes. Damit das Bein stabilisiert wird, und zur Ruhe kommt.

 

Jetzt, saß der arme Mann, der selber auf Hilfe angewiesen war mit vier kleinen Kindern da,

Und wusste weder ein noch aus. Jana beschloss,

sich um die Kinder zu Kümmern.

Die kleine Lisa, nahm sie mit zu sich.

Und Marta kümmerte sich mit ihr um den Haushalt,

Und machten jeden Morgen die Kinder für die Schule fertig. Jana wollte zuerst das Jugendamt um

 

 

86.

Vorübergehende Hilfe bitten, aber Marta sagte nein.Wer die einmal im Haus hat, bekommt sie nicht wieder los. Sie setzen sich fest wie Zecken in einen Hundepelz.Und wo die saßen, ist noch nie etwas Gutes herausgekommen.Die Zeit verging wie im Flug, denn die Kinder waren alle sehr pflegeleicht und gut erzogen, Jana staunte immer wieder, was die kleinen schon alles im Haushalt leisten taten. Die Manuela, konnte mit ihren zwölf Jahren bereits besser kochen, wie so manche Erwachsene.Die Kinder hielten das Haus sauber, Und halfen sich gegenseitig bei den Schulaufgaben, und kümmerten sich obendrein noch um die Belange des Vaters. Jana hatte viel Spaß, mit der kleinen Lisa, die schon seit langen Freundinnen geworden waren, und jeden Abend, nach getaner Arbeit, mit dem kleinen Kater über die Wiesen am Ortsrand liefen. Marta sagte, ich beneide die Reims, das ist eine sehr Glückliche und reiche Familie.

Alles was denen fehlt, ist etwas mehr Geld, um ein menschenwürdigeres Leben zu führen.

Aber von Menschenwürde, konnte im Staatlichen Harz IV Programm nichts festgestellt werden.

Nach zwei Wochen, durfte die Frau Reim, wieder das Krankenhaus verlassen. Da sie niemanden hatte, der sie abholen konnte, und das Geld für ein Taxi nicht ausreichte, holte Jana sie mit der kleinen Lisa ab.

Sie hatte bereits einen Gehgips bekommen, sollte sich

 

 

 

87.

Aber noch schonen, so gut es ging.

Frau Reim,

hatte zwar jede Menge Hilfe von ihren Kindern, wollte sie aber nicht überfordern, und nahm das Regiment wieder selber in die Hand, so gut sie es nur konnte.

Lisa durfte noch nach langen bitten für eine Woche bei Jana bleiben. Hansi hatte wieder erreicht, daß die Kinder der Harz IV Empfänger, unentgeltlich am Städtischen Kulturleben teil nehmen konnten.

 

 

Hansi war ein guter Bürgermeister, der sich um das Wohl der Einwohner kümmerte,

und aus diesen Grunde auch überall gern gesehen wurde.

Jetzt wo er noch mit dem Fräulein Doktor leiert war,

 

 

88.

Hörte es auch auf das ihnen die Frauen hinterher liefen.Denn er war jetzt endgültig in festen Händen.Jana wurde Ehrenmitglied im Schützenverein und Jagdverband, was für sie eine große Ehre war.Hansi reichte die Feuerwehr,

und sein Angelverein.Damit die Beiden, noch mehr Freizeit miteinander verbringen konnten, beschloss Jana, Gelegentlich mit zum Angel zu fahren.Sie hatte ja das Angeln von ihren Vater gelernt, der sie Viel mit an den Rhein genommen hatte.Jana saß in ihrem Sprechzimmer,

Und ließ gerade die Nächste Patientin aufrufen, als ein Anruf ein ging, wo es hieß, das Jemand vom Dach gefallen war.Jana entschuldigte sich kurzer Hand bei der Patientin, und schickte sie in das Wartezimmer zu rück.

Sie schnappte wie immer schnell ihren Arztkoffer,

Und sprang in den VW Passat,

Und fuhr los.

In der Rosengasse, war ein Dachdeckergeselle vom Dach gestürzt. Ob wohl das Haus nur ein Stockwerk besaß, sah der Mann übel aus.

Jana leitete sofort die nötigen Rettungsmaßnahmen ein, und verständigte wie sie es immer im Notfall tat,

den Notarzt.

Der Mann war zum Glück noch ansprechbar,

Hatte aber mehrere Frakturen die über den gesamten Bewegungsapparat verteilt lagen.

Die Blutungen, der Platzwunden,

Konnte Jana stillen.

 

 

89.

Und jetzt wo die Medikamente ihre Wirkung taten,

Wurde der Mann auch zusehend ruhiger.

Jana konnte einen leichten Biergeruch bei dem Mann feststellen, da es nicht sonderlich auffiel,

Ignorierte sie es. Es handelte sich hier um einen Familienvater, der in Eigeninitiative für seine Familie ein altes Fachwerkhaus ausbauen tat.

 

 

Der Rettungswagen, traf mit dem Notarzt ein.

Als der Arzt sich über ihn beugte, sagte er zu Jana.

Mann, hat der eine Fahne. Jana schnupperte,

Und sagte, tut mir leid,

Ich kann nichts riechen. Verstehe schon,

Sagte der Arzt,

Und wollte den Unfallwerdegang wissen.

 

 

 

90.

Seine Mitarbeiter, erzählten daß er mit dem Hosenbein an einen hervorstehenden Sparrennagel hängen geblieben sei. Und so vom Dach gestürzt war.So, So, ein Unfall, verstehe, sagte der Arzt. Da brauchen wir keine Polizei.

Der RTW setzte sich in Bewegung, und brachte das Unfallopfer in das nächst gelegenem Krankenhaus nach Suhl. Jana packte ihre Sachen zusammen, Und fuhr in die Praxis zurück,

Um ihre Sprechstunde weiter zu führen.

Die Frau des Bauern Apel, kam in die Sprechstunde, um Jana zum Schlachtfest einzuladen. So wollten sich die Leute,

Für ihre Hilfsbereitschaft bedanken. Jana nahm dankend an. Denn sie wollte mit einer Ablehnung die Leute auch nicht vor den Kopf stoßen.

Als das Telefon wieder klingelte, war Janas Vater am anderen Ende der Leitung,Und wollte wissen,

Ob sie zu seien Geburtstag, am Kommenden Freitag kommen würde. Natürlich sagte Jana zu, und kündigte eine Überraschung an. Als sie sich am Freitag morgen, auf den Weg machte, saß Hansi neben ihr,Und der kleine Kater war auf der Rückbank des Passats. Sie waren schon bei Zeiten losgefahren,Und kamen auf der fast leeren Autobahn auch gut voran.Um Zeit einzusparen, wechselten sie am Kirchheimer Dreieck die Plätze,Und fuhren in einen Stück bis Köln durch.

Hansi, der noch nie in Köln war, und den Dom nur aus dem fernsehen kannte, freute sich schon Riesig auf die

 

 

 

91.

Rheinmetropole. Er wollte doch unbedingt einmal in das Schokoladenmuseum, was am Rheinufer lag.

Davon hatte er als kleines Kind immer geträumt.

Und diesen Traum wollte er sich jetzt erfüllen.

 

 

Als sie Köln erreicht hatten,

Übernahm Jana wieder das Steuer, denn sie kannte sich hier perfekt aus, und umfuhr jeden Stau in Windeseile.

Sie kamen noch vor dem Frühstück,

bei ihren Eltern an.

Ihr Vater kam gerade aus der Bäckerei, er hatte frische Brötchen geholt, und den bestellten Geburtstagskuchen.

Jana stellte Hansi als ihren zukünftigen Mann vor,

Und sprach von der Verlobung,

Die sie demnächst alle in Hohen Tann im Ochsen

 

 

92.

Feiern würden.Da Hansi auch etwas vom Angeln verstand,

Verstanden die zwei sich brächtig.

Auch Janas Mutter wahr Überglücklich, denn sie sehnte sich nach ein paar Enkelkindern.

Oh, Gott, sagte Jana. Jetzt haben wir vor lauter Überraschung den Kater im Auto vergessen, und rannte schnell hinaus. Doch der faule Kerl lag in seiner Box und schlief den Schlaf der Gerechten.

Es wurde ein schönes Wochenende. Freitag feierten sie den Geburtstag des Vaters im Garten,

Wozu noch viele Freunde und Kollegen des Vaters kamen.Am Sonnabend gingen sie die Stadt besichtigen,

Und natürlich das Schokoladenmuseum.

Jana ging mit Hansi zum Kennedy Ufer,

Und zeigte ihn den Tanzbrunnen, und ihre Lieblingsstellen.Am Sonntag, fuhren sie wieder nach Hause, Wo Dr. Schmidt schon wartete, und verkündet Hatte, das Dr. Baumbach seine Praxis geschlossen hatte. Er hatte zu viele Schulten,

Und konnte sich die Miete nicht mehr leisten.

Am Sonnabend, war die Hölle los,

Sagte der Doktor. Von den Patienten des Dr. Baumbach, haben sich schon die hälfte hier angemeldet. In den nächsten Tagen, kamen immer mehr Patienten, und Marta war dem Ansturm kaum noch gewachsen. Denn die ganze Schreibarbeit, Blieb an ihr hängen.

Da die Praxis sehr gut lief, schlug Dr. Schmidt vor, noch eine Halbtagskraft einzustellen.

Jana dachte dabei sofort an die Frau Reim.

 

 

93.

Denn sie wusste, daß sie früher als Sekretieren gearbeitet hatte, und daß sie das Geld gut brauchen konnte.So kamen sie auf die Idee,

Der Frau Reim einen Rechner Zuhause hinzustellen, der mit der Praxis vernetzt wurde.

So bekamen sie eine Wertvolle Schreibkraft,

Die für einen angemessenen Lohn ihnen tatkräftig unter die Arme greifen konnte.

So konnte sie alle schriftlichen Arbeiten, die nicht unter den Datenschutz oder die Schweigepflicht vielen von Zuhause aus bearbeiten.

 

 

Die Zeit verging, und der Arbeitsalltag in der Praxis normalisierte sich langsam wieder.

So hatte Jana wieder eine gewisse Übersicht,

Und konnte sich ihre Zeit, die immer knapper wurde etwas einteilen.

Die Zeit verrann wie Sand in der Uhr, und der Tag der Verlobung, stand vor der Tür.

 

94.

Ihre Eltern waren angereist, und machten sich mit Hansis Eltern bekannt.

Sie verstanden sich sofort, denn es waren alles einfache freundliche Leute.

Die Feuerwehrkapelle spielte zum Tanz auf.

Denn Hansi hatte den gesamten Biergarten des Ochsen mit gemietet. Und obwohl er riesen groß war,

Wurde er voll bis auf den letzten Platz.

Sie gingen nach der Feier nach Hause, und schliefen das erste Mal miteinander.

Es wurde eine wundervolle Nacht, die sie nie vergessen würden. Der Winter stand vor der Tür, und es wurde Weinachten. Jana wurde nun öfters Übel, oder sie hatte ein Merkwürdiges Art bekommen ihre Speisen zusammen zu stellen. So aß sie erst Kuchen, und dann saueren Fisch, oder Gurken, und so ein Zeug.

Marta, sagte, na Jana, du wirst doch nicht.

Doch sie war, und ein Test lieferte den Beweis.

Jana war im dritten Monat schwanger.

Hansi war der erste, der es erfahren sollte.

Und dann teilten sie es den Eltern mit,

Die alle aus den Häuschen waren, als sie die Botschaft erhielten.Als der Schnee überall Taute, und der Frühling sich Zeigte, war Jana bereits im siebenden Monat, und die gesamte Stadt Hohen Tann, wusste es.

Sie beschlossen in der Nächsten Zeit,

die Vermählung zu feiern.

 

 

 

 

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Langsam verging die Zeit, und die Hochzeitsvorbereitungen wurden getroffen.

Jana fiel die Arbeit nun manchmal sichtbar schwerer als sonst. Aber trotz dem war sie immer gerne für ihre Patienten da.

 

 

Ein Junge kam mit seinem Fahrrad angesaust, und sagte.

Schnell, Frau Doktor, dem Dr. Schmidt geht es sehr schlecht, der liegt am See, und bekommt keine Luft.

Jana fuhr sofort an den See und rief noch vor ihr Eintreffen den Notarzt. Als sie am See eintraf, konnte sie feststellen, das es sich um einen Schlaganfall handeln Musste. Nach kurzer Zeit, war der Rettungswagen vor Ort, und brachte den Doktor in das

 

 

 

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Krankenhaus, wo er beim Eintreffen,

Einen zweiten Anfall erlitt, und verstarb.

Jana die den Krankenwagen gefolgt war,

War ganz niedergeschmettert, das sie nichts führ ihren Kollegen und guten Freund hatte tun können.Die schlechte Nachricht verbreitete sich schnell in der Kleinstadt, wo ein jeder Jeden kannte.Da der Doktor, keine Angehörigen hatte,

Übernahm Jana das Begräbnis,Und kümmerte sich um alles.Wie sie später, von einen Ortsansässigen Notar erfuhr, hatte der Doktor ihr sein Haus mit dem gesamten Vermögen hinterlassen. Jetzt war es ihre Praxis,

und ihr Garten. Aus den kleinen Räucherhäuschen, machte sie ein Denkmal, wo sie immer frische Blumen hinstellte.

In der kommenden Zeit, sprachen sie noch oft,

Über den Doktor, denn er fehlte ihnen.

Er war ein freundlicher gütiger weißhaariger Mann, der nur seinen verdienten Lebensabend, noch etwas genießen wollte, was ihn leider nicht vergönnt war.Der Tag der Hochzeit, rückte näher.

Hansi hatte wieder den gesamten Ochsen reserviert.Denn so beliebt, wie die beiden im Ort waren, Würden auch dem entsprechend viele Leute zum Polterabend kommen.

Die Hochzeit selber, wollten sie nur im Kreise der Familie feiern.

Sie hatten sich entschieden die Flitterwochen,

Nach der Geburt des Kindes nachzuholen,

Und machten jetzt nur eine Feier.

Die Zeit verging, und die Feier wurde ein Erfolg,

 

 

97.

Die halbe Stadt, brachte Geschenke,

und Gratulierte ihnen. Die Kinder der Familie Reim, gingen als Streuengelchen in weißen Sachen zur Kirche voraus, und streuten Rosenblätter und kleine Blümchen vor den Brautpaar auf dem Weg.

 

 

Einige Kinder aus der Stadt, bildeten ein Blumenspalier, wo sie hindurch mussten.

Ander streuten nach alter Tradition Linsen, und der Schützenverein hatte Aufstellung genommen, und schoss Salut mit alten Pulverflinten.

Die Feuerwehrkapelle, spielte vor dem Kirchplatz, und einige Touristen, machten Fotos von den beiden, und der nicht endend wollenden Hochzeitsgesellschaft.

Sie feierten mit ihren Freunden und Verwanden, bis tief

 

 

98.

in die Nacht. Als sie weit nach Mitternacht, nach Hause kamen, saß der freche Kater auf der Treppe und miaute.

Sie hatten den armen Kerl ausversehen ausgesperrt.

Am kommenden Montag, kaufte Hansi in der Zoohandlung eine Katzenklappe und baute sie in der Hintertür ein, damit der Kater kommen und gehen konnte wie es ihn beliebte.

 

 

Sie hatten noch Tage damit verbracht, die ganzen Hochzeitsgeschenke auszupacken.

Jana die mit dem Familiennamen jetzt Roller hieß,

Hatte Schwierigkeiten damit, wenn sie ihre Unterschrift,

Unter ein Dokument setzen musste, und schreib noch öfters ausversehen Klein.

 

 

99.

Jana suchte eine Vertretung, für die Zeit, wo sie Endbinden würde. Und das nächste halbe Jahr, was sie zu Hause verbringen wollte.

Sie bekam eine Ärztin aus Suhl, die dort in einer Doppelpraxis arbeitete.Es war soweit, der Sommer sendete gerade seine ersten Strahlen, als Jana ihren kleinen Sonnenschein bekam.

Hansi der bei der Geburt dabei gewesen war,

War stolzer Vater eines Sohnes,

Den sie Jonas nannten.Es war ein gesunder kleiner Kerl mit schwarzen Locken. Er hatte das aussehen seines Vaters.Hansis Mutter, suchte sofort die alten Bilderalben heraus, um einen Vergleich anstellen zu können.Der kleine sah genauso aus wie Hansi, nach seiner Geburt.

Nun waren sie eine glückliche kleine Familie.

Der Kleine lag Zuhause in sein Bettchen,

Und der Kater lag immer davor,

Als ob er Wache halten würde.

Hansi nahm ihr jede Menge Arbeit ab, und auch die Frau Rein war glücklich, damit sie jetzt etwas für Jana tun konnte. Denn mit ihren vier Kindern,

Hatte sie ja auch jede Menge Erfahrungen sammeln können. Sie nutzten viel das schöne Wetter,

Und fuhren mit den kleinen spazieren. Hansis Mutter und die Schwester, kamen abwechselnd,

Um mit den kleinen auszufahren.

Sie nahmen ihr so viel Arbeit ab,

Das sich Jana manchmal nutzlos vorkam, und gelangweilt im Garten saß und sie neusten Arztfachzeitschriften las, oder sich weiterbildete.

 

 

100.

Ihr viel ein Stein vom Herzen, als das halbe Jahr vorüber war, und sie wieder ihre Praxis übernahm.

 

 

Sie saß den ersten Tag, an ihren Schreibtisch,

Und führte ihre Sprechstunde wieder durch.

Als bei Marta, ein Hilferuf ein ging. Es handelte sich um einen Arbeitsunfall, bei den Holzfällern.

Ein Waldarbeiter, war mit einer Kettensäge abgerutscht.

Jana, fuhr mit ihren Arztkoffer direkt zum Wald.

Dummerweiße, hatten sie nicht gesagt,

Wo die Unfallstelle ist. Und so nahm Jana an,

Das sie am Waldrand abgeholt werden würde.

Sie parkte an einer übersichtlichen Stelle, von wo sie den gesamten Waldrand einsehen konnte,

Doch sie sah niemanden der sie einweisen würde.

Jana wusste wie wichtig die Zeit bei solch einem Unfall

 

101.

War, und machte sich selber daran die Unfallstelle zu lokalisieren.

Sie griff nach ihr Handy, und rief den Oberförster an, denn der müsste ja wissen, wo seine Leute gerade stecken. Sie erreichte ihn, und er wusste noch nichts über den Unfall, und kam mit seinen Geländewagen, um Jana abzuholen. Denn die Leute, waren an einer unzugänglichen Stelle, und fällten an einen Steilhang

Fischten.

 

 

Jana stieg mit ihren Arztkoffer in den Geländewagen um. Der alte Oberförster, fuhr mit ihr kreuz und quer,

durch den Wald, bis sie an dem Steilhang angekommen waren. Jana verschaffte sich sofort einen Überblick, über die Situation. Es sah schlimm aus, der Mann war

 

 

102.

Mit der Säge abgerutscht, und den Hang herunter gestürzt. Er lag nun schreien vor Schmerzen auf einen Felsvorsprung, den niemand erreichen konnte.Hier brauchte Jana die Hilfe der Feuerwehr, und versuchte mit ihrem Handy, Hansi zu erreichen. Kaum hatte sie eine Verbindung, so riss sie auch schon wieder ab. Hier waren sie am Rande eines Funklochs,

Was das Telefonieren fast unmöglich machte.

Sie fuhr mit dem Förster ein paar kilometer zurück, Bis sie wieder ein Signal hatte, und forderte die Feuerwehr mit der großen Drehleiter an.Der förster, erklärte Hansi den genauen Unfallort. Es dauerte noch einmal eine geschlagene Stunde, bis sich die Jungs mit dem schweren Gerät durch den Wald gearbeitet hatten. Sie brachten die Leiter in die richtige Position, und ließen Jana mit einen Kameraden, und den Rettungskorb herunter. Nach einer ersten Untersuchung, stellte Jana fest. Das sie Schnittschutzhose die Attacke standgehalten hatte, und der Mann sich beim Sturz den Oberschenkel gebrochen hatte. Jana stabilisierte das Bein, und befreite den Mann von seinen starken Schmerzen. Nun konnte die Feuerwehr die Bergung übernehmen. Jana hatte den Notarzt mit dem RTW zum Waldrand kommen lassen. Von wo aus sie die verletzte Person übernehmen konnten. Das war ein Tag, kaum wieder an der Arbeit, und dann so etwas. So machte ihr die Arbeit Spaß, wenn sie richtig gefordert wurde, arbeitete sie am liebsten. Denn so konnte sie ihr ganzes Können unter Beweis

 

103.

Stellen. Als gute Ärztin war sie ja weit über die Stadtgrenzen bekant, und hatte auch ihre Patienten so weit. Jana saß auf der Terrasse, und fühlte wie der Kater ihr durch die Beine streifte, das machte er immer,

Wenn er Futter wollte. Jana nahm ihn auf den Schoß,

Und graulte ihn hinter seinen Ohren und unter dem Kinn. Das mochte er besonders gern, und dann begann er immer vor sich hin zu schnurren.

 

 

Jana setzte ihn schließlich wieder ab, um sich nach sein futter auf den Weg zu machen.

Na was hat er denn,

sagte Jana vor sich hin,

Denn sein Fressnapf war noch halb voll. Milch und Wasser hatte er auch noch reichlich.

 

 

 

104.

Na vielleicht wollte er mal wieder nur gekrault werden.Es war ein schöner Tag, Jana hatte frei, an solchen Tagen, erledigte sie für gewöhnlich nur ihre Hausbesuche, und Notfälle. Den kleinen hatte die Schwiegermutter mit genommen. Und so hatte Jana Erholung pur. Bis das Telefon klingelte. Beim Bauern Apel, hatte es einen Unfall auf dem Feld gegeben. Jana fuhr in Windeseile hin, und sah den Unfall.

Sie hatten versucht, einen festgefahrenen Schlepper, mit Hilfe eines anderen Schleppers und einen Stahlseil, Wieder frei zu schleppen.

Sie überdehnten das Seil, bis es riss und wie eine starke Peitsche zurück schlug. Das ausgefranste Ende, zerfetzte das Gesicht des Sohnes.

Jana leitet wie immer die Rettungsmaßnahmen ein, Und war gegen Mittag wieder zu Hause,

Und schmuste mit dem Kater.

Den Rest des Tages, wollte sie sich ausruhen, und den Abend mit ihren Mann verbringen.

Sie war im Liegestuhl fest eingeschlafen, und Hansi weckte sie zärtlich, als er aus dem Rathaus nach Hause kam. Oh, sagte Jana, ich muss eingeschlafen sein. Wo ist der Kleine, fragte Hansi? Den hat deine Mutter mitgenommen, und sie möchte ihn auch noch für ein paar Tage behalten. Hansis Mutter, kümmerte sich immer rührend um den kleinen, denn er war ihr Sonnenschein und einziges Enkelkind bis jetzt.

Hansi duschte sich den Tagesschweiß vom Körper, Und sagte, Jana, ich habe uns einen Tisch für heute Abend im Ochsen bestellt. Du brauchst weder kochen,

 

105.

Oder sonst irgendetwas machen.

Ich möchte die gesamte Zeit,

mit dir verbringen.

Da es noch zu früh zum Abendessen war, machten sie einen Bummel über den Markt, und gingen durch die Kaufhäuser um so einiges zu besorgen.

Hansi hatte sich wieder heimlich zu Douglas hinein geschlichen, und kaufte für Jana eine große Flasche Chanel Nr.5

 

 

Sie brachten ihre Einkäufe nach Hause, und Hansi überraschte sie mit dem Parfüm. Hansi, das musste doch nicht sein,

sagte Jana. Denn das Parfüm war teuer, und sie hatte noch zwei Flaschen die er ihr zuvor schon geschenkt hatte.

 

 

 

106.

Als sie ihre Einkäufe weggeräumt hatten, gingen sie in den Ochsen zum Abendessen.

Nach dem Essen, sagte Jana, es ist ein bischen stickig hier, wollen wir noch in den Biergarten an der Esche gehen? Das ist eine gute Idee, sagte Hansi, und bezahlte die Rechnung. Sie streiften durch die Stadt, bis sie am Biergarten angekommen waren. Hansi bestellte zwei Bier, und Jana sagte, der Himmel sieht so komisch aus, als ob es regnen wolle. Hansi sah den Himmel an und sagte nee, keine Spur von Regen. Doch es wurde zunehmend schwüler, Sogar richtig heiß. Und dass am späten Abend.Da sie stark ins schwitzen kamen, beschlossen sie sich in ihren Gartenpool noch einmal so richtig abzukühlen.

Hansi zahlte wieder, und sie machten sich auf den Weg. Zuhause angekommen, machten sie sich fertig und gingen in den Pool. Sie erfrischten sich, und alberten herum wie ein paar frisch verliebte Teenager. Hansi küsste Jana, und sie machten hemmungslosen Sex in dem Pool, der von dem Wetterleuchten bekleidet wurde. Als sie fertig waren, sagte Hansi. Schatz du hast Recht, es sieht doch nach einen heftigen Gewitter aus.

Und das an deinen freien Tag, das hat mir gerade noch gefehlt. Denn er wusste, daß bei einem starken Platzregen, regelmäßig einige Keller absoffen.Und da war die Feuerwehr wieder gefragt.Sie legten sich bei weit geöffneten fenster,

Auf ihr Bett und genossen den leichten kühlen Luftzug, der jetzt ihre Körper umströmt.

Das Gewitter, kam schnell näher und es begann

 

 

107.

zu blitzen und zu donnern.

Der Wind frischte jetzt stark auf, und erreichte eine beachtliche Geschwindigkeit.

So das Hansi aufsprang, und die Fenster im gesamten Haus schloss. Selbst der Kater, versteckte sich unter Janas Bettdecke, und kauerte sich am Fußende zusammen. Jetzt setzte ein heftiger Regen ein, und es goss wie aus Eimern. Hansi zog sich an, und sagte, gleich gehen die Sirenen wieder los. Ich gehe schon langsam zum Spritzenhaus, da muss ich nachher nicht rennen. Er küsste Jana noch einmal, und sagte schlaf gut zu ihr, bevor er das Haus verließ.Er war gerade auf dem Halben Weg zur Feuerwehr, als es fürchterlich krachte, es war so laut, das Hansi sofort wusste, das der Blitz eingeschlagen hatte, und begann den letzten Rest zum Spritzenhaus zu rennen. Da er der erste war, der eingetroffen war, öffnete er die Türen, und startete die Motoren der Fahrzeuge und fuhr sie startbereit aus dem

Spritzenhaus. Er zog schnell seine Uniform an. Und im selben Moment, heulten die Sirenen los.

Am Stadtrand, brannte eine Lagerhalle lichterloh.

Als sie mit ihren Fahrzeugen so nah wie möglich an den Brandherd herangefahren waren, und mit der Brandbekämpfung begann, exploitierte ein Flüssiggastank. Die Kameraden die mit Hansi als Löschtrupp gerade beim vorrücken waren, wurden Tödlich verletzt.Jana blieb mit ihren Sohn noch zwölf Jahre in Hohen Tann. Als ihre Schwiegereltern kurz hinter einander verstorben waren, verkaufte Jana die Praxis,

Und zog mit ihren Sohn, und den Alten Kater zurück nach Köln.

108.

 

 


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